The Jungle Book Traileranalyse

Wo wir gerade bei Remakes sind: Erst vor einer Woche hat die Chaosmacherin einen Blogartikel über die zehn besten Remakes veröffentlicht. Heute, am 14.04.2016, startet direkt ein neuer Film, der perfekt in diese Kategorie passen könnte: The Jungle Book.

»Ich möcht so gern so sein wie du. Ich möcht gehn wie du, stehn wie du! Uhuhuuu! Du wirst schon sehn, uhuu, sogar ein Gänserich, jaja, ein Gänserich kann so sein wie ich.« Ob sich das The Jungle Book auch angesichts des erfolgreichen Disneyfilms Das Dschungelbuch von 1967 gedacht hat? Wer weiß. Bei dem "Dschungelbuch" handelt es sich um eine Sammlung von Erzählungen und Gedichten des britischen Autors Rudyard Kipling. Erstmals adaptierte Walt Disney diese Geschichte persönlich für den Zeichentrickfilm "Das Dschungelbuch", der am 18. Oktober 1967 veröffentlicht wurde. Walt Disney starb damals noch während der Produktion. Wie der Originalfilm, basiert auch The Jungle Book auf diesen Erzählungen. Dieses Mal stammt die Geschichte jedoch aus der Feder von Justin Marks. Regie führte Jon Favreau. Anders jedoch als bei seinem Vorbild haben wir es dieses Mal mit echten Schauspielern zu tun.

Wer die Geschichte von Mogli nicht kennt, hat auf jeden Fall etwas verpasst. Der kleine Menschenjunge wird als Baby von seiner Familie durch einen Unfall im indischen Dschungel getrennt. Doch bevor er stirbt, findet ihn der Schwarze Panther Baghira und bringt ihn bei einer Wolfsfamilie unter, die ihn groß zieht. Die Wolfsmutter Raksha säugt ihn und Mogli wird von dem Wolf Akela in das Rudel aufgenommen. Alles könnte so schön sein, gäbe es nicht den mächtigen Tiger Shir Khan. Dieser will Moglis Leben auslöschen, da er die Gesetze des Dschungels (jede menschliche Bedrohung muss vernichtet werden) missachtet hat. Schweren Herzens verlässt Mogli mit seinen Freunden Baghira und dem Bären Balu den Dschungel, um sein Rudel zu beschützen. Doch damit ist die Gefahr noch nicht gebannt... Wie es aussieht wird auch der neue Film diese Geschichte beibehalten:


Das Menschenkind Mogli wird von Neel Sethi gespielt. Das ist seine erste Rolle in einem Spielfilm und für ein Debüt schlägt er sich, zumindest im Trailer, schon mal ganz gut. Da es nun jedoch zu gefährlich gewesen wäre Neel tatsächlich mit wilden Tieren wie Bären und Tigern abzufilmen, entstanden unsere tierischen Begleiter durch Motion Capturing und CGI. Zwar bestand der Regisseur darauf die Motion-Capturing-Technik nicht überzustrapazieren, dennoch fällt es (zumindest mir) im Trailer doch schon stark auf und nimmt etwas Leben aus dem Teil. Die 3D-Bearbeitung stammt von Weta Digital, die zuvor schon bei Der Herr der Ringe oder Avatar ihre Finger im Spiel hatten. Für die Nostalgiker unter euch, die diesen Artikel bis jetzt vielleicht noch etwas skeptisch gelesen haben, kann ich sagen: Die Musik stammt von Richard M. und Robert B. Sherman, die schon die Lieder zum Originalfilm von 1967 geschrieben haben.

Da es irgendwie "in" zu sein scheint, alte (erfolgreiche) Filme neu zu interpretieren und nochmal neu aufzufrischen, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch Das Dschungelbuch dran glauben musste. Diese Art von Remakes eröffnen die Geschichten einer vollkommen neuen Generation und sorgen dafür, dass schöne, bewährte Geschichten am Leben erhalten werden. An The Jungle Book dürften also sowohl Eltern als auch deren Kinder ihre Freude haben. Der Zeichentrickfilm Das Dschungelbuch von 1967 ist, wenn man nach Anzahl der Kinobesucher geht, in Deutschland der bisher erfolgreichste Disney-Film. Das nicht zuletzt wegen der großartigen Musik. Ob The Jungle Book an diesen Erfolg anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Ich finde für ein Remake/ eine Neuinterpretation hat The Jungle Book alles richtig gemacht und dürfte sich als schönes Familienabenteuer entpuppen.

»Ich sing nur dubididu, immer nur dubididu, ich sing nur dubidubidubidubidubidu...« der Film wird groß uhuhuu. Ich werde mir The Jungle Book auf jeden Fall mal ansehen. Das, was man bisher von dem Film mitbekommen hat, scheint viel versprechend zu sein. Was haltet ihr von The Jungle Book?
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Über Nonsense Entertainment

Hinter Nonsense Entertainment verbirgt sich Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Internetfreundin Sarah Weiher. Besonders gerne befasst sie sich mit der Internetkultur, Rollenspielen, Science Fiction-Literatur, Netflix Serien und dem Storytelling.

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