Wir müssen reden!


Sechs Monate bin ich nun Blogger. - Was immer das auch heißen mag. Am 31.12.15 habe ich mich dazu entschlossen, meine Gedanken zum neuen Star Wars Film mit der Welt zu teilen. Daraus entstand Nonsense Entertainment. Seitdem habe ich viel gelernt, viele nette Menschen kennengelernt und mit Sicherheit auch den ein oder anderen Anfängerfehler gemacht. So langsam ist also Zeit für ein erstes Resümee. Wie geht's weiter mit diesem Blog? Wie kann es nicht weitergehen? Kurzum: Wir müssen reden!


Wann ist man eigentlich Blogger? Wenn man hunderte von Fans auf diversen Social Media Kanälen angesammelt hat? Oder wenn man jeden Tag einen Beitrag hochlädt? Oder erst, wenn man sämtliche Beitreiber anderer Blogs seines Themengebietes als Feunde gewonnen hat? Oder reicht es auch schon, seine Gedanken mit der Welt zu teilen? Meiner Meinung nach schon. Ob diese Gedanken dann Anklang finden, ist eine andere Sache. Eine Sache, die mich seit kurzem beschäftigt und nachdenklich gemacht hat. Fragen wie 'Warum machst du das überhaupt?' oder 'Interessiert es überhaupt jemanden was ich zu sagen habe?' haben sich in meinem Kopf eingenistet. Das hatte zur Folge, dass ich das "Bloggen" an sich und alles was damit in Verbindung steht, kritisch hinterfragt habe. Interessierte können an dieser Stelle *hier* auch gerne einmal meine Blog-Statistiken einsehen. 
Doch an dieser Stelle sei ganz klar gesagt: Zahlen sind nicht alles.

Menschen sind keine Likes, keine Klicks und keine Statistiken. Erst Recht nicht beim bloggen. In erster Linie lebt bloggen von Kommunikation und Meinungsaustausch. Doch da sehe ich bei mir ein Problem, das ich seit Kindheitstagen zu bekämpfen versuche: Was mir in den vergangenen Monaten aufgefallen ist, ist, dass ich nicht sonderlich gut im networken bin. Gerne wäre ich auch so aktiv auf Twitter wie Gwyn, hätte so eine starke Facebook Präsenz wie Phinphins oder würde so viel kommentieren können wie moep0r oder totallygamergirl. Oft hat das den Eindruck, ich würde mich nicht für meine Blogger-"Kollegen" interessieren. Doch das stimmt nicht. Im Gegenteil. Ich freue mich wahnsinng über die 71 Facebook-Fans und die 54 Twitter-Follower. Außerdem gibt es diverse großartige Blogs, bei denen ich oft und gerne vorbei schaue und leider nur hin und wieder kommentiere:


Mir fehlt nur häufig die Muße, meine Gedankenkotze für Twitter in Worte zu verpacken oder jeden Abend Kommentare zu hinterlassen. Doch das ist nicht das einzige, was mir beim Überdenken dieses Blogs aufgefallen ist. Einige von euch dürften bemerkt haben, dass es bislang feste Upload-Termine gab. So habe ich an jedem Donnerstag einen Beitrag zum Thema Filme/ Serien hochgeladen und an jedem Sonntag einen Beitrag aus der Kategorie Videospiele. Alle anderen Beiträge folgten nach Lust und Laune zusätzlich an anderen Tagen der Woche. Da dieses Prinzip aber auf Dauer nicht förderlich für die Kreativität und Aktualität ist, habe ich es in den letzte Wochen ein wenig schleifen lassen und möchte diese festen Termine gerne känzeln. Sie haben nur dazu geführt, dass die Themen Filme und Spiele überflutet und alle anderen Themen zu kurz gekommen sind. Das bringt mich auch direkt zum nächsten Punkt.
 
Einigen von euch dürften in den letzten zwei Wochen die Umfragen aufgefallen sein, die bis dato meine Sidebar schmückten. Ich habe Marktforschung betrieben, wie es so schön heißt. Oder auch: Ich wollte wissen, worauf "meine Leser" eigentlich so Bock haben. Bei der Frage nach dem interessantesten Themengebiet haben, für micht nicht allzu überraschend, Videospiele, mit 100% eurer Stimmen, ganz klar gewonnen. Ebenfalls nicht ganz uninteressant, eurer Meinung nach, sind meine Ansichten zu Filmen und aktuellen Themen. Lediglich eine Person hat sich für Bücher und Comics interessiert. Witzig, da auch dieser Blog vom geschriebenen Wort lebt.


Da die Videospiele also so glasklar gewonnen haben, wollte ich's genauer wissen und habe euch gefragt, was für Beitragsthemen euch am meisten ansprechen. Die schallende Antwort lautete Rezensionen, Empfehlungen und Hintergrundinfos. Doch wozu das alles überhaupt? Nun, ich hätte mir die Mühe sicherlich nicht gemacht, wenn ich nicht auch Änderungen in Angriff nehmen wollen würde. Klar, Nonsense Entertainment ist mein Blog, mein "Baby" und hinter jedem Buchstaben fließt mein Herzblut. Dennoch wäre das alles hier ohne euch nichts. Da die Themen, die ich euch zur Auswahl gestellt habe, ohnehin Themen sind, die mich interessieren, fällt es mir nicht schwer zu sagen, dass ich mich in Zukunft mehr darauf spezialisieren möchte. Das heißt nicht, dass Comics und Bücher nun gänzlich aus meinem Repertoire fallen oder ich zum reinen Gaming-Blog mutiere. Nein. Ich werde auch weiterhin über Superhelden philosophieren, mich über Fantasy und SciFi Literatur auslassen und euch an meinen Gedanken zu dem ein oder anderen Film teilhaben lassen. Aber das alles in einem neuen Rahmen. Die erste Änderung ist sogar schon erfolgt: 


Ich habe das Bewertungssystem dieses Blogs einer Änderung unterzogen. Meine Meinung ist nach wie vor nicht käuflich und wird von keinem Dritten formuliert. Alle Produkte rezensiere ich nach eigenem Ermessen. Was sich jedoch geändert hat, dass ich seit kurzem getestete "Produkte" anhand einer Punkte-Skala von 1 bis 5 bewerte. Ein Punkt ist hierbei sehr schlecht und 5 Punkte sind sehr gut. Halbe Punkte gibt es nicht. Zuvor habe ich getestete Produkte auf einer Punkte-Skala von 1 bis 10 bewertet. Ältere Postings enthalten dementsprechend noch das 10er-Bewertungssystem. Außerdem werden demnächst wohl nicht mehr nur meine Film- und Serien-Rezensionen diese Bewertung schmücken, sondern alle Rezensionen dieses Blogs. Ihr habt bei den Umfragen gesagt, Empfehlungen und Rezensionen interessieren euch? Gerne! Meine Meinung habe ich schon immer gerne gesagt. Diese erste, kleine Änderung am Bewertungssystem hat einfach den unspektakulären Grund, dass ich mich mit dem alten, improvisierten Bewertungssystem nicht mehr wohl gefühlt habe. Wer sich nun die Frage stellt, wie man eigentlich Filme etc. pp. zu bewerten hat, dem lege ich den Artikel von moep0r zu dem Thema ans Herz.

Auch im privaten Leben hat sich bei mir einiges getan. Seit 11 Wochen mache ich bis zu fünf Mal die Woche Sport, ich gehe regelmäßig laufen und freue mich schon auf den Viertelmarathon im August. Nichts desto trotz hält mich das natürlich nicht davon ab, Bier zu trinken, zu spielen und Filme zu gucken. Schlussendlich möchte ich noch festhalten: Ich LIEBE es zu bloggen. Ich liebe es mir Gedanken über unterschiedliche Themen zu machen, mich mit euch auszutauschen und noch nie in meinem Leben habe ich wohl so viel in so kurzer Zeit aus dem Geekuniversum gelernt. Aufhören werde ich in naher (und ferner) Zukunft wohl erstmal nicht.

Teilt mir sehr gerne eure Gedanken zu diesem Thema oder auch eure Wünsche für die Zukunft mit. Dieser Blog lebt von euren Kommentaren, eurer Inspiration und dem regen Austausch untereinander. Ab dem 25.06.16 bin ich zwei Wochen im Urlaub. Wenn ihr bis dahin noch Fragen oder Anregungen für diesen Blog habt, meldet euch unbedingt bei mir. Ich möchte mich stetig verbessern und weiterentwickeln. Das geht am besten durch euer Feedback. Hinterlasst mir dafür einfach einen Kommentar oder meldet euch bei Bedarf auch gerne per Email (sarah.laurien[at]gmail[dot]com) bei mir.
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Über Nonsense Entertainment

Hinter Nonsense Entertainment verbirgt sich Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Internetfreundin Sarah Weiher. Besonders gerne befasst sie sich mit der Internetkultur, Rollenspielen, Science Fiction-Literatur, Netflix Serien und dem Storytelling.

15 Kommentare:

  1. Blogger ist man, sobald man sich mehrmals im Jahr fragt "Wozu mache ich das überhaupt?" ;) Glaub mir, das gehört dazu. Ich hab lustigerweise mit dem Bloggen angefangen, weil ich in meinem Freundeskreis als Filmnerd galt, man hat mich immer zu den neusten Filmen befragt und immer, wenn ich in der Sneak Preview war, sollte ich meine Meinung mitteilen. Jetzt hasse ich es wie die Pest, mich zu wiederholen. Die Lösung? Film-Reviews in ein Blog schreiben und darauf verweisen. Jetzt mach ich das hauptsächlich mit Videospielen. Ich hab eigentlich zu vielen Dingen eine Meinung und teile die auch gerne mit, aber oft denke ich mir: wen interessiert das überhaupt? Wozu die Mühe? Aber ich würde es glaube ich auch tun, würde es niemand sonst lesen, einfach weil es Spaß macht. Und das ist denke ich, was einen Blogger ausmacht. Man hat Spaß am Schreiben. Mit Lesern macht es mehr Spaß, aber man hat einfach den Drang, Dinge öffentlich zu schreiben, ob es jemand liest oder nicht.

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    1. Es ist schön zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die sich hin und wieder solche Gedanken macht. Ich glaube, ich würde auch schreiben, wenn niemand kommentieren würde. Es macht halt einfach Spaß. Zu wissen, dass es jemanden interessiert was man schreibt, ist halt einfach noch einmal eine große Motivation.

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  2. Ich denke die festen Termine sind auf Dauer eh nicht gut. Man hat zwangsläufig den Druck, etwas zu liefern. Was wenn dann vielleicht einmal Flaute ist - Sommerloch? Was wenn man krank wird, oder wichtige Verpflichtungen hat. Dann schwebt der Gedanke immer im Hinterkopf rum: "Aber ich muss doch."

    Finde den Schritt nachvollziehbar und gut. Ich selbst arbeite auch gänzlich ohne mir eigene Termine zu setzen, etc. Habe das zwar auch schon gemacht - für andere Seiten - mag es aber nicht.

    Klar, kann man in der Theorie vorarbeiten. In der Praxis haut es aber nicth immer hin. Arbeiten nach Termin kann als Schreiberling ziemlich ätzend sein.

    Ich denke die Aufrufzahlen sind nicht so ungewöhnlich. Den meisten Bloggern geht´s nicht viel anders. Selbst viele langjährige Blogger beklagen sich immer wieder, über den Mangel an Lesern.

    Man darf halt nicht vergessen, wie wahnsinnig viel es im Netz gibt. Es haben sich längst viele große Seiten etabliert, die kennen die Leute. Da macht man sich Mal eben schnell in ein paar Tagen von sich Reden. ;) Dazu kommt der Hang vieler Leute, Text gar nicht mehr cool zu finden. Erlebe es selbst auch sehr regelmäßig. Viele kommentieren, obwohl sie nur die Headline gelesen haben. Da heißt es dann "Warum steht da nichts von ...?" obwohl es im Text steht. Gibt durchaus einige, die lesen Artikel nur an, Mal rein, nur die Headline, nur das Fazit oder im Reader einen Auszug. Texte machen nicht mehr zwangsläufig jeden an. Kommentier Mal bei Facebook etwas mit ein paar Absätzen. Da kommen oft Leute und sagen sie würden es ja lesen, wenn es nicht so viel Text hätte.

    Heißt aber nicht, es wäre einfacher mit Videos oder Podcasts zu landen. Da gibt´s auch genug, die über lange Zeit versuchen sich zu etablieren und auf der Stelle trampeln.

    Ich denke man sollte diese Dinge einfach ausblenden und sein Ding machen. Ich habe Artikel die haben Tausende Aufrufe, ich habe Artikel die liest kaum jemand. Aber es bringt wenig, wenn man sich über jeden weniger gelesenen Artikel aufregen mag. Dann eiert man nur damit rum, Gründe zu suchen. Die können aber auch dort liegen, dass das Thema gar nicht gefragt und gesucht ist. Man richtet dann entweder von Anfang an seine Sachen danach aus, was gefragt ist, oder man ignoriert diese Dinge. Imo ist es auch wichtig, sich mit den Themen irgendwie beschäftigen zu wollen. Es wird nicht besser, wenn man ein Top-Schlagwort sucht, damit aber nicht viel anfangen kann.

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    1. Genau die Gedanken habe ich mir schlussendlich auch gemacht, weshalb es diese festen Termine nicht mehr geben wird. Regelmäßig etwas schreiben werde ich natürlich trotzdem. Ich fühle mich nun nur einfach "freier".

      Beklagen in dem Sinne möchte ich mich gar nicht. :) Klar, es ist schön, wenn jemand kommentiert oder man an den Aufrufzahlen sieht, dass man wohl doch etwas richtig gemacht hat. Aber durchschnittlich bin ich sehr zufrieden.

      Dass das geschriebene Wort nicht mehr so gefragt ist, ist mir auch schon an vielen Stellen aufgefallen. Aber trotzdem, wie du schon sagtest: Im Netz gibt es wahnsinnig viel. - Zum Glück auch noch Menschen, DIE es interessiert. Ich werde niemals anfangen über Dinge zu schreiben, nur weil ich damit eine große Reichweite erzielen könnte. Ich möchte hinter den Dingen stehen können, die ich sage. Auch wenn es, hin und wieder, weniger interessiert. Du hast also absolut Recht mit deinem letzten Absatz.

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  3. Ich denke, die ersten 6 (vielleicht 12) Monate sind die schwerste Phase für einen Blog. Wer danach noch dabei ist, gibt so schnell nicht mehr auf und ich freue mich, dass du offenbar noch immer mit Spaß dabei bist. Die Frage nach dem Warum stellen wir uns wohl fast alle immer wieder und leider kann man sie nicht immer mit "weil das sooo viel Spaß macht" beantworten, denn mancher möchte eben irgendwann auch so etwas wie eine Entwicklung sehen.

    Ursprünglich hatte ich auch überlegt, bestimmte Artikel-Serien an bestimmte Tage zu knüpfen, aber du hast ja selbst gemerkt, dass es oft nicht wirklich motivierend ist, sondern schnell zum nervigen Zwang wird. Die Sache mit FB scheinst du ja so schlecht nicht zu machen, wenn du in so kurzer Zeit mehr Likes hast als ich ...aber vielleicht bin ich auch einfach nur noch schlechter darin ^^

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    1. Stimmt allerdings. :D Ich glaube auf Facebook hat sie mich auch schon abgehängt. Obwohl ich immer Mal spontan dort ein paar kleine Spiele verschenkt habe, tut sich da bei mir rein gar nichts. *g*

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    2. Gut, dass du es sagst, Poly! Klar. Es macht verdammt viel Spaß und geschrieben habe ich schon gerne. Aber genau das ist der Punkt: "Irgendwann möchte man eben auch so etwas wie eine Entwicklung sehen". Dabei geht es mir persönlich gar nicht darum, hunderte von Menschen zu erreichen. Es ist manchmal halt einfach schön zu wissen, wenn es wenigstens eine Hand voll Menschen gibt, die es interessiert.

      Oh wirklich? Ich bin mit meinen Facebook Zahlen auch eigentlich zufrieden, so sollte das im Text nicht rüber kommen. :D Was sowas angeht bin ich einfach auch immer wahnsinnig ehrgeizig. Ich glaube, manchmal ist auch einfach ein wenig Glück im Spiel oder ein richtiger Post zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

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  4. Ein sehr schöner Beitrag. Ich schreibe seit über einer Woche an einem ähnlichen Beitrag und muss gestehen, dass ich ihn immer wieder lösche und neu schreibe. :)
    Gerade die Frage: Wie geht es weiter? ist so wichtig, weil man ja auch nicht sich selbst bei dem Wandel verlieren möchte. Deswegen danke, für diese ehrlichen Gedanken, die du mit uns teilst.
    Vielen Dank auch für das Lob aufgrund meiner Aktivität auf Twitter. Allerdings möchte ich dir etwas mitteilen. Auch wenn ich wohl zu den aktiveren Leuten gehöre, habe ich niemals das Gefühl gehabt, dass du dich nicht für deine Kollegen interessierst. Wir hatten schon ein paar sehr nette und interessante Gespräche und bei mir kannst du den Punkt "Beitreiber anderer Blogs seines Themengebietes als Feunde gewonnen" als bestätigt betrachten. :)

    Ich mag deine Gedanken und habe mich beim Lesen oft beim Nicken erwischt. :)

    Persönlich lese ich deine Beiträge immer sehr gerne und bin schon gespannt, was als nächstes so kommt. Mach, was dir am liebsten und wichtigsten ist und setzt dich bitte nicht unter Druck. :)

    Wow, fünf Mal die Woche Sport! Und dann sogar ein Viertelmarathon! Ich bin beeindruckt!

    P.S.: Ich wünsche dir schonmal einen wunderschönen Urlaub. :)

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    1. Danke, Gwyn! Für das Lob, die Motivation und generell deinen Kommentar. :)

      Gerade auf Twitter muss ich immer eine Art persönliche Hemmschwelle überwinden, wenn ich etwas posten möchte. Dieser freie Austausch fällt mir immer noch schwer. Ich bekomme immer schnell das Gefühl, ich könnte mein Umfeld mit meinen Tweets nerven. In der Hinsicht bist du also schon ein Vorbild für mich.

      Ich bin übrigens froh, dass es nicht so rüber kommt, als würde ich mich nicht für meine "Blogger-Kollegen" interessieren, weil ich - im Vergleich zu anderen - doch recht wenig kommentiere. (Ich gelobe Besserung!) Und schön, dass du den "Freunde-Punkt" so siehst wie ich. :)

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    2. Ach da sollte man gar nicht drüber nachdenken. Twitter ist eh so ein Ding ... Die Leute liken die Seite, die Leute entliken sie. Wahnsinnig viele liken eh nur allen möglichen Profilen, weil sie ein Like kassieren möchten. Ein paar Tage später sind die weg. Egal ob du ein Like hinterlässt, oder eben auch nicht.

      Da darf man nicht so viel drauf geben, wenn da Mal wieder Follower flöten gehen. Bei Twitter ist dieses Verhalten Alltag. An einem Tag hast du 100 Follower, plötzlich nur noch 95 und wenig später 102 ...

      Probiere Mal aus kaum etwas zu posten, nichts zu posten, viel zu posten - letztlich macht es nicht zwingend einen Unterschied. Follower kommen und gehen meiner Erfahrung nach immer. Egal ob ich Mal 2 Tage sehr ruhig bin, sehr aktiv oder irgendwo dazwischen liege. Übrigens haben es einige zum Spaß gemacht und posten regelmäßig, wie viele Follower gegangen sind. Sollte dich nur dieses für Twitter sehr typische Phänomen hemmen, sei ganz beruhigt. Damit sind wohl wir alle hier konfrontiert. *g*

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    3. Das ist es tatsächlich, was mich ein wenig hemmt. Dabei hast du natürlich absolut recht. Mir kommt das "Follower"-Verhalten da wirklich des Öfteren ein wenig radom vor. Man sollte darauf wirklich nicht allzu viel geben und ich versuche nun auch, das weniger zu tun. Dafür war dieses persönliche Resümee ja auch gedacht, um mich selber ein wenig zu reflektieren und mir eure Sicht der Dinge und euren Rat anzuhören. :)

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  5. Solche Blog-Resumés zählen zu meinen Lieblingsthemen auf anderen Blogs. Es ist einfach schön zu sehen, dass andere oft die gleichen Gedanken plagen. Was die Themenauswahl bei Videospielen betrifft, fände ich Hintergrundinfos oder Themen abseits einer normalen Review immer ganz gut. Bei reviews hab ich halt immer das Problem, dass ich mir zwar anhöre bzw. durchlese, was der Tester sagt - aber mit groß Kommentieren ist da halt meist nicht viel. Bei Hintergrundinfos (im weitesten Sinne) kannst du halt noch viele interessante Dinge aufschnappen oder zum Nachdenken gebracht werden.

    Die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen finde ich meist auch ziemlich toll. Besonders auch denn, wenn es um persönliche Dinge geht. Da lernt mant den Blogger besser kennen als nach 50 Reviews.

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    1. Danke, Phin, für das Feedback! :)
      Hintergrundinfos herauszusuchen und niederzuschreiben, oder aus eigenen Erfahrungen zu erzählen, macht mir auch immer sehr viel Spaß. Ist vielleicht ein wenig mehr Arbeit, als eine einfache Review, hat aber auch irgendwie mehr Wert. Da wird also definitiv noch einiges kommen.

      Der größte Punkt, den ich jetzt an mir persönlich festgestellt habe, ist, dass ich (vor allem in den älteren Artikeln) noch sehr distanziert schreibe und großen Wert auf Korrektheit und Professionalität lege. Ich glaube das haftet einem an, wenn man nebenberuflich tatsächlich als bezahlter (Hörfunk-)Redakteur arbeitet und diese Objektivität wahren MUSS, ansonsten wird der Artikel nicht veröffentlicht. Es ist oder war noch etwas gewöhnungsbedürftig mein Geschreibsel nicht über zweite Hand und Meinung zu veröffentlichen, sondern tatsächlich mein eigener Chef zu sein. Das soll jetzt nicht so klingen, als würde ich die Arbeit in einer "echten" Redaktion nicht mögen, ganz im Gegenteil! Es ist einfach anders.
      Gerade da möchte ich mich also noch etwas ändern und persönlicher werden. Professionalität und Korrektheit kann man schließlich auch bei eigener Würze wahren. Soll heißen: Auch da wird einiges kommen. :)

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  6. Dann will ich auch mal :D
    Zunaechst mal Danke fuer die lieben Worte und die Verlinkung zu meinem Filme-Bewerten-Post :3
    Meiner Auffassung nach ist jeder ein Blogger, der ein Blog fuehrt und da regelmaessig Inhalte postet. Wie oft das gelesen wird ist dabei eigentlich egal finde ich. Wer seine Meinung gut formulieren kann, der wird auch eines Tages eine Leserschaft vorweisen koennen.
    Es hilft natuerlich, durch Kommentare auf anderen Blog auf sich aufmerksam zu machen und vielleicht auch mal bei Twitter hier und da etwas zu kommentieren. Ich persoenlich versuche zu allen Artikeln irgendwie Feedback zu geben, schaffe das aber auch in der Regel nur bei etwa 50% der Sachen die ich lese. Manchmal ist es auch einfach nur eine Danksagung, aber da ich selber blogge, weiss ich wie wichtig Feedback sein kann. Da ist es gut zu wissen, dass man Schreibern auch mit wenig Aufwand eine Freude bereiten kann.

    Witzig uebrigens, dass du die terminierten Beitraege ansprichst, das mache ich naemlich auch so. Allerdings eher um eine gewisse Kontinuitaet zu wahren und nach einem produktiven Tag 3 Artikel gleichzeitig rauszuhauen um danach wieder eine Woche lang gar nichts zu posten. Mir ist regelmaessiger Content da doch ziemlich wichtig.
    Aber das muss auch jeder fuer sich selber wissen, von daher mach es so wie du es am angenehmsten findest. Bloggen sollte als Hobby auf jeden Fall immer Spass machen und keinen Freizeitstress verursachen.

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    1. Ich finde es auch immer toll Feedback zu bekommen, ich GEBE eigentlich auch gerne Feedback, aber leider viel zu selten. Abgesehen davon, dass man eventuell sogar einen Eigen-Nutzen davon trägt, ist es auch einfach schön, jemand anderem ein gutes Gefühl da zu lassen. Das beherrscht du ja schon ausgezeichnet. Wäre ja auch irgendwie blöd wenn nicht, nach 10 Jahre Blog-Erfahrung. :D

      Das war auch anfangs mein Ansporn. Ich dachte mir, wenn ich feste Termine habe, MUSS ich bloggen. Das war auch großartig, um so etwas wie Gewohnheit in die ganze Sache reinzubringen. Abgesehen davon ist es auch für die Leser schön zu wissen "Ah, an dem Tag kommt das und das" oder "Heute müsste doch was neues da stehen, ich schau mal wieder vorbei". Dadurch bleibt man mit Sicherheit aktuell und anziehend.
      Andererseits habe ich mich dadurch in letzter Zeit aber schon stark eingeschränkt gefühlt, hatte teilweise sogar ein wenig die Lust verloren, etwas zu schreiben, wo ich doch gar nichts zu dem Thema an dem Tag zu sagen hatte. So soll's ja auch nicht sein.
      Mal sehen wie sich das in Zukunft entwickelt. Gerade fühle ich mich dadurch, dass ich es im Moment erstmal nicht mehr mache, aber einfach nur frei und freue mich schon drauf, jetzt meine Ideen einzubauen, die vorher irgendwie keine Zeit/keinen Platz gefunden haben. :D

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