Rocket League Dominus Kuchen


Einer der besten Freunde von mir und meinem Freund hatte am 14. Juli Geburtstag. So ein Ereignis muss natürlich gebührend gefeiert werden, immerhin wird man nur einmal zweiundzwanzig! Am besten feiert man solche Tage mit Dingen, die man gerne mag. - Wie zum Beispiel Schokoladenkuchen und Rocket League.

So kam es, dass wir uns dazu entschieden hatten, einen Rocket League Schokoladenkuchen für ihn zu backen. Backen gehört nämlich, neben dem Zocken natürlich, zu einem meiner größten Hobbys. Das Modell, das uns vorschwebte, war der Dominus. Mit diesem Ziel vor Augen ging es dann auch schon los. Immerhin bin ich kein kompletter Anfänger mehr, was Motivtorten anbelangt. Den ein oder anderen habe ich schon gebacken. Hier eine kleine Auswahl der Kuchen, die ich vergangenes Jahr schon produziert habe:


Die Rezepte, zu immerhin zwei dieser Torten, findet ihr auf dem Blog der lieben Schokoladenfee, für die ich damals einen Gastbeitrag darüber geschrieben hatte. 
Insgesamt hat das Zubereiten des Dominus-Kuchens, angefangen vom Vorbereiten der Böden bis hin zum Modellieren und Dekorieren, rund 10 Stunden Arbeitsaufwand, beziehungsweise vier Nachmittage, in Anspruch genommen. Und das braucht ihr:

Für 4 bis 5 Kuchenböden:
- 640g Butter
- 380g Mehl
- 500g Zucker
- 400g Zartbitterschokolade
- 60g Backkakao
- 16 Eier
- 1 Pck. Backpulver
- 2 Pck. Vanillepulver
- 1 Pr. Salz

Für die Ganache:
- 400g Sahne
- 1.000g Vollmilchschokolade

Für die Dekoration:
- 500g blaues Rollfondant
- 250g graues Rollfondant
- 250g schwarzes Rollfondant
- 2 Schaschlikspieße
- etwas Pappe
- einen schwarzen Stift

1. Backen
Dann können wir auch schon loslegen. Den Ofen heizen wir auf 160 Grad Oberunterhitze vor. Als erstes dann die Butter zerlassen (nicht kochen!) und die Schokolade in Stückchen brechen und hinzufügen. Dann Eier, Zucker, Salz, Vanille hinzufügen und alles gut verrühren. Am Ende noch das Mehl, Backpulver und Kakaopulver dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Das ganze dann für rund 30 Minuten pro Boden backen lassen. 


Währenddessen können wir bereits die Ganache vorbereiten. Dazu einfach die Sahne aufkochen und die 1.000g Vollmilchschokolade unterrühren. Die Böden und die Ganache dann seperat gut über Nacht abkühlen lassen.

2. Modellieren
Am nächsten Tag setzen wir den Kuchen dann zusammen. Dafür die einzelnen Böden mit Ganache bestreichen und aufeinanderkleben. Der Kuchen kann dann in seine erste grobe Form geschnitten werden. Die Reifen werden extra zugeschnitten und eingestrichen. Das ganze dann für 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Nachdem die Böden aufeinander gestellt wurden, geht es an die Feinheiten. Dazu den Kuchen so gut wie möglich modellieren und immer wieder ein Foto vom Original zur Seite ziehen. Erhebungen können bereits jetzt mit Fondant gelegt werden. Wenn ihr fertig mit dem Modellieren seid, alles noch einmal möglichst glatt mit Ganache einstreichen und mindestens eine weitere Stunde noch einmal kalt stellen.


3. Dekorieren
Damit kommen wir dann auch schon zum schwierigsten, aber auch lustigsten, Teil: Dem Dekorieren. Dafür als erstes das blaue Rollfondant möglichst glatt ausrollen und vorsichtig über den gesamten Kuchen legen. Kleiner Tipp: Falls das Fondant zu stark klebt, etwas Speisestärke auf den Tisch streuen oder in das Fondant einarbeiten. Sobald das Fondat ausgerollt ist, legen wir es über den Kuchen. Dann das Fondant festdrücken und die Details heraus arbeiten. Nun kann das schwarze Fondant ausgerollt werden und mit einem Messer können die Details ausgeschnitten werden. Die fertig ausgeschnittenen Details mit etwas Wasser auf das Auto kleben. Dasselbe machen wir nun noch mit dem grauen Rollfondant. 


Für die Pixelbrille ein Stückchen Pappe zuschneiden und anmalen. Knicken und auf dem Kuchen platzieren. Ähnliches für den Spoiler. Dazu die Spitzen der Schaschlikspieße abschneiden, ebenfalls einfärben und auf der Pappe befestigen. Vorsicht: Die Schaschlikspieße nur so weit bemalen, wie sie zu sehen sind. Denr Teil, der im Kuchen verschwindet, am besten nicht anmalen, da die Farbe des Stiftes vermutlich nicht zum Verzehr geeignet ist. Am Ende alles auf dem Kuchen platzieren. 


Fertig ist unser Meisterwerk! Ich kann glücklich behaupten, dass sich unser gemeinsamer Kumpel sehr über seinen Kuchen gefreut hat. Schickt mir gerne über Twitter oder Facebook Fotos, falls ihr das Ding nachbacken wollt. Ich hoffe euch hat dieser (mal etwas andere) Blogeintrag trotzdem gefallen. In dem Sinne: Guten Appetit!
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Über Nonsense Entertainment

Hinter Nonsense Entertainment verbirgt sich Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Internetfreundin Sarah Weiher. Besonders gerne befasst sie sich mit der Internetkultur, Rollenspielen, Science Fiction-Literatur, Netflix Serien und dem Storytelling.

8 Kommentare:

  1. Nicht schlecht. Da hat sich bestimmt jemand drüber gefreut. :D

    Nachbacken werde ich aber trotzdem nicht, da ich und auch der Rest der Familie so gar nicht auf Fondant steht. Wäre also ziemliche Geldverschwendung. *g*

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    1. Ja, hat er sich. :)
      Kann ich verstehen, Fondant ist nicht für jeden etwas. Meistens dient es auch nur einem Deko-Zwecke. Alternativ kann man das Fondant aber auch mit Modellierschokolade mischen, dann verliert es vielleicht ein wenig Farbintensität, gewinnt aber dafür an Schoko-Geschmack. ^-^

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    2. Hm, klar ... essen muss man ihn nicht. Aber der kostet ja nicht unerheblich wenig Geld. Wäre mir viel zu schade, dann den ganzen Kram in die Tonne zu klauen. Aber bergeweise Schoko wäre imo auch keine Alternative. Ich bleib einfach weiter bodenständig. Kuchen sehen dann zwar nicht so schick aus, aber werden gänzlich gegessen. ^^

      Geschmäcker sind halt verschieden. Rein optisch finde ich diese Fondantsachen auch ganz große Klasse. Nur bin ich kein Fan davon, Lebensmittel wegzuwerfen. Bleibt freilich nicht aus - schon gar nicht in so einer großen Familie wie meiner. Aber von vornherein etwas machen, bei dem ich weiß dass ich dann zig Euro in den Müll werfe ist uncool. ;)

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    3. Das kann ich schon verstehen, ist ja auch richtig so. :)
      Zum Glück mag die beschenkte Person Fondant, von daher wird der Kuchen auch da nicht einfach in der Mülltonne verschwinden.

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  2. Ich habe uebrigens Anfang September Geburtstag und mag Nintendo sehr gern. Nur, dass du Bescheid weisst ;D

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  3. Wow, das ist wirklich ein Meisterwerk! Da bekomme ich auch wieder richtig Lust zu backen, obwohl bei mir natürlich nicht solche Meisterwerke aus dem Ofen kommen. :)

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    1. Vielen Dank! :)
      So lange es gut schmeckt ist für mich eigentlich jeder Kuchen ein Meisterwerk. ^-^

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