The OA - Offenes Ende und große Enttäuschung [Rezension]

Mit der kryptischen Serie The OA wagt Netflix nach Stranger Things einen weiteren Schritt in Richtung Mystery. Ein Schritt, der völlig ins Leere ging. Im Nachfolgendem gilt eine Spoiler-Warnung für alle Inhalte und Handlungsstränge der Serie: 

Die Tatsache, dass die Mysteryserie von Brit Marling stammt und sie zudem die Hauptrolle der Protagonistin Prarie Johnson übernimmt, lässt alle folgenden Inhalte in einem zynischen, kryptischen Licht erscheinen. The OA erzählt die Geschichte von der 28 Jahre alten Prarie, die sich zu Beginn der, 8 Folgen umfassenden, Serie von einer Brücke stürzt und überlebt. Prarie verschwand vor sieben Jahren spurlos. Doch nun, nach ihrem plötzlichen Wiederauftauchen, kann die ehemals blinde Prarie wieder sehen, doch ihr Rücken ist von Narben gezeichnet und sie hat offensichtlich traumatische Erfahrungen gemacht.

Prarie hat in ihrem Leben schließlich schon einiges mitgemacht: Die in Russland geborene Blondine aus einem reichen Elternhaus wurde von ihrem Vater in Eiswasser geschickt, hat bei einem Unfall auf dem Weg zur Schule alle ihre Freunde verloren, wird zu ihrer Tante geschickt, wächst unter Prostituierten auf, wird von vollkommen unfähigen Eltern adoptiert, die sie mit Medikamenten vollpumpen, und wird schlussendlich entführt und in einen unterirdischen Kerker gesperrt, wo Experimente an ihr vorgenommen werden. Diese vor Klischees triefende Story wird begleitet von nicht zu Ende erzählten Handlungssträngen und Unschlüssigkeiten, die bis zum Ende für reichlich Frustration sorgen.



Ungeklärt und unbeantwortet
Viele Dinge in der Serie bleiben unbeantwortet, ungeklärt und offen. Dies mag manch einer als taktisches Storytelling bezeichnen, in den meisten Fällen ist dies jedoch störend und lässt die Serie widersprüchlich und zäh wirken. So wird beispielsweise relativ früh in der Serie seitens Prarie darauf bestanden, dass alle Türen von ihren "Freunden" offen bleiben müssen, wenn sie ihr helfen wollen und sich ihre Geschichte anhören kommen. Während der Serie sieht man jedoch regelmäßig, dass die Türen dennoch immer wieder, ohne Konsequenzen, geschlossen werden. In einem anderen Falle erschießt der Doktor seinen einzigen Freund, der anderorts anscheinend an denselben Forschungen wie er sitzt, und lässt dessen "Labor" auffliegen. 
Die Medienwirkung oder Parallelen zu Praries Fall jedoch werden niemals aufgegriffen, sondern einfach ignoriert. Eine Erklärung für all dies mag Praries Wahnsinn sein, demnach sie sich alles nur ausdenkt und den Zuseher einfach nur in ihre irre Gedankenwelt zu locken versucht. 
Nicht damit entschuldigt werden kann jedoch beispielsweise Steve Winchells Flucht vor einer Erziehungsanstalt, wonach er einfach wieder in seine normale Schule gehen kann, ohne dass sich seine Eltern oder Lehrer daran stören. Diese diversen Unschlüssigkeiten lassen ein unbefriedigendes und frustrierendes Gefühl beim Zuseher zurück, der sich an den Kanten des nicht durchdachten Plots zunehmend stört.

Die Schauspieler und ihre Charaktere
Die Charaktere sind allesamt uninteressant und nichts sagend. Während der gesamten Serie gelingt es dem Zuseher nicht, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Die meisten Charaktere sind so unwichtig, dass ihre Existenz oder Entscheidungen nicht einmal begründet werden. Des Weiteren sind die Entscheidungen, die sie in der Serie treffen, vollkommen fern ab jedes logischen, menschlichen Denkens. Immer wieder schlägt man sich gegen den Kopf und verflucht die Dummheit der Charaktere, die immer und immer wieder auftritt. So viele Handlungsstränge in der Serie wären einfacher und besser verlaufen, hätten die Charaktere einfach wie normal denkende Menschen gehandelt. Obgleich die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten durchaus zu dem Stil der Serie passen, schafft es keiner der Darsteller, den Zuseher an seinen Charakter zu binden. Tatsächlich ist der einzige Charakter, der halbwegs interessant erscheint, Dr. Hunter Hap (gespiet von Jason Isaacs). Doch auch seine Charakterentwicklung wird an dem kritischen Punkt stehen gelassen und er wird aus der Serie radiert, ohne sein Wesen und seine Entscheidungen zu erläutern. 
Hinzu kommt, dass Brit Marling die Serie selber erschuf und auch selsbt die Hauptrolle spielt, lässt sie selbstverliebt und unsympathisch erscheinen, da sie sich selber eine göttergleiche (bzw. engelsgleiche) Rolle zu schrieben versuch, die allen anderen Figuren imponieren soll.

Der Engels-Wahnsinn
Sei dem an dieser Stelle noch nicht genug, verliert die Serie den Rest ihrer Glaubwürdikeit, als Prarie Johnson der Idee verfällt, dass sie und alle ihre Freunde in dem Kerker Engel seien, die zu Größerem bestimmt seien. Um jedoch ihre Macht als Engel ausleben zu können, müssen sie immer wieder sterben und Tiere in den anderen Dimensionen essen, wodurch sie jeweils einen neuen (von insgesamt fünf) "Sätzen" lernen. Bei diesen Sätzen handelt es sich um seltsame Tanz-Choreografin, die die Charaktere, wie im Wahn, ausführen und durch die sie magische Kräfte zu bekommen scheinen, mit denen sie unter anderem Menschen wiederbeleben oder unheilbare Krankheiten heilen können. Mit Hilfe dieser Tänze erhoffen sie sich ihren Weg in die Freiheit durch diverse andere Dimensionen.


Das Ende
Weder die Entführung Praries, noch das vermeintliche Schicksal ihrer Mitgefangenen, wird zum Ende hin erläutert. Der Doktor ist und bleibt verschwunden und kommt ungeschoren davon. Den Zuseher erwartet außerdem ein Plottwist: Die Geschichte Praries scheint völlig an den Haaren herbei gezogen zu sein. Prarie wirkt verrückt und es sieht so aus, als habe sie sich alles nur ausgedacht. Ein Indiz dafür sind unter anderem die Bücher, die einer ihrer Freunde am Ende in ihrem Zimmer findet. 
Ebenso unangebracht und absurd spitzt sich die Serie noch einmal gegen Ende zu, als plötzlich - ohne jeglicher Erklärung - ein Amoklauf an der Schule ihrer Freunde stattfindet, der dann durch den (zum fremdschämen animierenden) Tanz der falschen Engel unterbrochen werden soll. Schlussendlich ist es aber doch ein Küchenjunge in der Caféteria, der den Amokläufer nieder reißt, womit die Engelstheroie noch lächerlicher gemacht wird, als es mit Sicherheit bereits der Fall sein sollte. Auch das Schicksal von Praries Vater wird bis zum Ende nicht erklärt und selbst von Prarie allem Anschein nach als unwichtig erachtet. Auch, dass ihr Therapeut am Ende in ihr Haus einbricht, verdient zum Schluss keine Erklärung mehr.

Schlussendlich wurde der Zuseher die gesamte Serie von den Drehbuchautoren angelogen und an der Nase herum geführt. Viele der Szenen erinnern mehr an Kammertheater, als an eine spannende Mystery-Serie, die selbst für ihr Genre zu viele Unstimmigkeiten und Unschlüssigkeiten zulässt. Die Geschichte ist langatmig und langweilig und die Dialoge sind zu philosophisch und liefern keinen Mehrwert - weder für die Story noch für den Zuseher. Die Charaktere sind fad und uninteressant und ab der ersten Folge, die durchaus noch Potenzial hatte, wird die Serie schnell zu einer Qual.

Wer sich von The OA nach Stranger Things eine neue, spannende Mystery-Serie ersehnt hat, wird mit dieser Serie bitterlich enttäuscht. Tatsächlich ist The OA eine der schwächsten Serien, die ich seit Jahren gesehen habe. Absolut nicht weiter zu empfehlen!

Nonsense-Bewertung: 1 von 5 Punkten
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Über Nonsense Entertainment

Hinter Nonsense Entertainment verbirgt sich Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Internetfreundin Sarah Weiher. Besonders gerne befasst sie sich mit der Internetkultur, Rollenspielen, Science Fiction-Literatur, Netflix Serien und dem Storytelling.

81 Kommentare:

  1. Prarie besitzt keinen Internetzugang und wie man in einer Szene sehen kann wurden die Bücher von Amazon bestellt.Was wenn der FBI Agent in ihrem Haus war, um die Bücher dort zu deponieren, damit einer ihrer Freunde sie findet und sie dadurch an der Glaubhaftigkeit ihrer Geschichte zweifeln, was im Endeffekt dazu führen würde, dass sie das "Ritual" nicht durchführen und den anderen nicht helfen kann ?Schließlich ist der Mann vom FBI auch nicht wirklich sauer darüber, dass alfonso bei ihnen eingebrochen ist und er selbst hat auch keine wirkliche Begründung für sein Eindringen. Zumindest erfährt man es nicht.

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    1. Das stimmt, man kann es aber, wie so vieles in der Serie, auch ganz anders interpretieren. Zum Beispiel kann Prarie sich Homers Namen auch aus ihrer Vergangenheit gemerkt haben, da sein Name durch die Presse ging und er der einzige Mensch ist, der ähnliche Erfahrungen wie sie gemacht hat und auch vor ihr entführt wurde. Deshalb sucht sie als erstes nach ihm, sobald sie wieder Internet hat.

      In ihrer Gefangenschaft ist sie jedoch wahnsinnig geworden. Im Laufe der Story kauft sie sich (nachdem sie schon wieder Zuhause ist) nach und nach Bücher, um sich noch mehr über die Dinge zu informieren, die sie erzählt. Schlussendlich verschwischen bei ihr Realität und Fiktion, auch in der Geschichte die sie ihren Freunden in der Echtzeit erzählt. Der FBI Agent merkt das und ist aus demselben Grund wie Alfonso da: Um die Wahrheit zu erfahren.

      Aber wie so vieles in der Serie ist wohl auch das Auslegungssache und man könnte Stunden darüber diskutieren. :D Der Punkt ist, der Erzählstil, die Story und die Charaktere haben mich allesamt nicht genug gepackt. Egal, was nun wahr ist oder nicht.

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    2. und wie will sie denn die geschichte von hep und seinem kumpel überhaupt kennen und erzählen können? als hätte er ihr das erzählt, völliger unsinn. das hatte mich sehr enttäuscht und war leider nicht das einzig völlig unlogische

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  2. Dieser Artikel ist der größte Quatsch den ich je gelesen habe. Ich wünschte ich hätte den nicht gelesen.

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    1. Tut mir leid, dass der Artikel nicht deinen Anforderungen entsprechen konnte. Mir ist bewusst, dass es verschiedene Ansichten und Meinungen gibt und das ist auch sehr gut so. Auch hier handelt es sich um eine rein subjektive Meinung.

      Bei mir waren es schlussendlich die Art des Storytellings, die Charaktere und die Dialoge, die nicht überzeugt haben, unabhängig davon, was die Geschichte selbst an Inhalt liefert.

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    2. Meiner meinung nach werden diese fragen schon noch beantwortet. Ich denke staffel 2 wird kommen. Niemand sagte es wird keine 2. staffel geben oder?

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    3. Es stimmt ganz !+++ Also war sehr spannend egal ob logisch oder nicht. ! "Subjektive Meinung" sollte als OBERtitel erscheinen.
      "Unterhalten" sollte das medium wie im Kino.. weiter nicht !

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  3. Der Artikel ist echt ein bisschen übertrieben, würde 3,5 von 5 Sternen geben.

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    1. Genau deshalb bin ich sehr froh, dass es verschiedene Meinungen gibt. :)
      Bei anderen Bewertugen interessiert mich immer besonders, wieso so bewertet wurde. Deine Bewertung von 3,5 Punkt klingt jedoch nach einem guten Mittelmaß, wonach die Serie zwar nicht komplett überzeugen, aber auch nicht versagt hat, richtig?

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  4. Hat der Autor die Serie überhaupt gesehen? Vielleicht ist er sogar blind UND taub?Ein nicht gefasster Attentäter wurde während einer Folge im Radio durchgesagt. Zudem träumte Prairie von runterfallendem Besteck und Tabletts in einer großen Halle. Wie offensichtlich soll man es denn noch machen? Über die ganzen anderen Dinge die hier größtenteils nicht Verstanden wurden können Sie sich ja selbst mal Gedanken machen.

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    1. Ja, die Serie wurde gesehen und ich kann gut verstehen, was Du meinst. Dennoch, unabhänging von den Interpretationsspielräumen, waren es schlussendlich die Art des Storytellings, die Charaktere und die Dialoge, die einfach nicht überzeugt und gefallen haben. Das ist eine rein subjetive Meinung. Doch wenn diese Dinge einem nicht gefallen, fällt es schwer, sich auf den Rest der Serie einzulassen, geschweige denn Gefallen daran zu finden.

      Andere Meinungen und Deutungen sind natürlich trotzdem immer gerne gelesen. Zum Glück gibt es verschiedene Meinungen. Um jedoch die Story zu diskutieren und zu deuten eignet sich mit Sicherheit der Subreddit zu OA auf Reddit besser, da dort Menschen diskutieren, die sich wirklich für die Serie begeistern konnten.

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  5. Danke für diesen großartigen Blogeintrag. Ich war ziemlich gehypt und war umso enttäuschter. Ab Folge 2 war ich einfach nur gelangweilt. Liebe Grüße :)

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    1. Das geht mir ganz genauso. :) Es ist wirklich erstaunlich, wie stark die Meinungen bei der Serie auseinander gehen. Aber gut zu wissen, dass ich mit meiner Meinung nicht vollkommen alleine da stehe.
      Danke für den Kommentar!

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  6. Ich kann dem Artikel nicht ganz zustimmen. Die Genannten Probleme und Unschlüssigkeiten sind zwar vorhanden und das lässt sich nicht bestreiten. Viel zu viele Fragen wurden offen gelassen und der Plottwist am Ende funktioniert nicht so richtig.

    Dennoch hat mich die Serie gerade im Mittelteil sehr gefesselt. Es hat mich sehr neugierig gemacht zu erfahren was in diesem Keller passiert und was hinter dem Experiment steckt und vorallem wie Prairie entkommen ist und ob und wie sie es schaffen die anderen zu befreien. Es ist schade, dass es sich die Serie am Ende auf eine so komisch Art einfach gemacht hat und viele Interessante Aspekte unbeantwortet lässt.

    Für mich ist es trotzdem eine gute Serie mit Misslungenem Ende und ich würde 3,5 von 5 Punkten geben.

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    1. Ich weiß sehr gut was du meinst. Obwohl mir persönlich die Serie, alles in allem, nicht gefallen hat, habe ich sie dennoch bis zum Schluss angesehen. Wie gesagt, die Grundidee war gut, nur das Potenzial wurde verschenkt.
      Ich hätte mir für die Serie auch ein anderes Ende gewünscht und eine Aufklärung, was mit den anderen passiert. Was das angeht bin ich vollkommen bei dir. Vielleicht hätte mein Urteil dann am Ende anders ausgesehen.

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    2. Ich habe mir hier jetzt sehr biele Kommentare durchgelesen und ich muss sagen, dass dieser Kommentar auch mein Gefühl der Serie wiederspiegelt. Ich habe diese Serie angefangen nebenbei zu schauen und dachte mir:"Mal schauen was da so passiert." In der Mitte hatte mich die Serie bis zur letzten Folge.

      Ich Stimme voll und ganz zu, dass zu viele Unstimmigkeiten vorhanden waren, weswegen ich auch im Internet die Erklärungen von anderen Menschen suche, die diese Serie gesehen haben.

      Ich habe dadurch die Bestätigung bekommen, dass ich nicht der Einzige bin, der die Serie nicht vollends verstanden hat.

      Die Story der Gefangenschaft wurde sehr authentisch rüber gebracht, die Handlungsweisen der Anwesenden in der Gefangenschaft sind verständlich, da man das Denken der Gefangenen nicht mit "logischem Menschenverstand" gleichsetzen darf, da man sich schlecht vorstellen kann, wie es ist derart gefangen zu sein.

      Zusammenfassung: Ich würde auch 3,5 von 5 geben, denn ich habe diese Serie zu Ende geschaut und das heißt bei mir, über 3.

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  7. Ich verstehe die letzt Folge immer noch nicht! Es muss doch ein Sinn hinter dem Ende liegen, aber es hat noch keiner zu meiner Zufriedenheit erklären können. Gibt es eine Stellungnahme bzw. Erklärung von Brit Marling zum Ende?

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    1. Bislang, soweit ich weiß, gibt es das noch nicht. Aber da eventuell eine zweite Staffel folgen soll, werden darin mit Sicherheit noch die ein oder anderen offen gebliebenen Fragen beantwortet. Bis dahin heißt es wohl oder übel warten bzw. sich seine eigenen Theorien schustern.

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    2. Das Ende lässt sich so erklären, dass Prairie geschafft hat (oder Anfang Staffel 2) es schafft in die andere Dimension über zu gehen. Alle fünf bzw. 6 haben gegen Ende diese 5 Sätze vollständig vollführt, der Amokläufer war abgelenkt, wurde rumgerissen und ein Schuss löste sich auf Prairie. Vorstellbar wäre nun dass Sie stirbt/in den nahtot übergeht und aufgrund des vorher aufgeführten Tanzes eben in die besagte andere Dimension gelangen kann. Darin fragt sie nach Homer was man in den letzten Sec der letzten Folge sieht, der ebenfalls mit den anderen dort sein könnte/ müsste da Hep ihr beim aussetzen sagte dass sie alle gehen und sie hier ganz allein zurück lassen würden. Allerdings dass mit den Türen lässt sich mir noch nicht erklären sowie andere Kleinigkeiten, was man jedoch auch nicht in der ersten Staffel erwarten braucht. Diese Serie wird erst mit der aller letzten Staffel vollständig begreifbar sein, wie ein langer langer Film und dass macht diese zu etwas sehr mitreißendem und emotionalem, vorausgesetzt man ist offen und kreativ genug für solche Erzählungen. Nur durch zuschauen kann man dieses Level auf dem sich diese 6 Menschen verstehen überhaupt nicht begreifen, man muss sich insofern in sie hinein versetzen und diese skurrile Verbundenheit mal verinnerlichen, die sich nach Prairies YouTube Video bei allen entwickelt hat. Nicht umsonst wurde so oft in der Serie auf "bestehenden Verbindung", "schwer erklärbaren Sachen" oder "gespürten Grenzen die überschritten wurden" hingewiesen in verschiedenen Hinsichten. Ich meine, wer würde sonst mitten in der Nacht die Tür offen stehen lassen und sich mit fremden Leuten in einem verlassenen Haus treffen nur um eine Geschichte zu hören. Hier waren durchweg starke Worte und Emotionen im Spiel auch wenn sie visuell und akustisch nichtdargestellt wurden/ werden könnten. Da muss man sich als Zuschauer reindenken und man wird im Prinzip dazu aufgefordert diese durchweg unsichtbare Verbindung fühlen und voraussetzen zu müssen.

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    3. Habe das Ende gerade gesehen und war von dem oberen Eintrag die Serie sei, einfach ausgedrückt komplett ,,scheiße´´ sehr enttäuscht. Der Kommentar von dir hat mich wieder rum sehr beruhigt, da ich gerade dachte ich sei die Einzige die sich von der Verbundenheit der Charaktere so sehr hat mitreißen lassen. Als ich das Ende eben gesehen habe hat es mich einerseits wirklich zu Tode verwirrt und dadurch ja, auch ein bisschen enttäuscht.Trotzdem hat alles für mich so gewirkt als hätte es seinen Platz und ich glaube man muss sich nur ein bisschen den Kopf zerbrechen und Theorien aufstellen um es zu verstehen. Das faszinierende für mich war, dass das Ende mich tatsächlich zu Tränen gerührt hat und das ganz einfach wegen den 6 ,,Engeln´´, wegen dieser Verbindung von der du gesprochen hast. Alleine das die Lehrerin zurück gegangen ist um ,,ihre Jungs´´ zu retten die für sie meiner Meinung nach ein Ersatz für ihren verstorbenen Bruder dargestellt haben oder wie sie dem Krankenwagen in dem OA lag alle nachgerannt sind in der Hoffnung sie könnten mit ihr gehen. Das krasse ist doch irgendwie auch das selbst wenn sie einfach nur verrückt war, sie diese Konsterlation an Menschen zu einer Gruppe geformt hat, die unterschiedlicher nicht seien könnten. Welchen Glauben sie in ihnen hervorgerufen hat (Ist fast schon mit ner Religion zu vergleichen und die halten viele Menschen heutzutage auch für glaubwürdig).Ich glaube auf jeden Fall das da etwas war auch wenn es unerklärlich ist. Ich könnte stundenlang weiter schreiben und für dieses Ende trotzdem nicht die richtigen Worte finden, ja ich habe es vermutlich nicht mal ansatzweise durchblickt, aber es hat mir trotzdem gut gefallen weil man nicht immer alles verstehen muss, um es wirklich zu verstehen oder sich zumindest davon überwältigen zu lassen. Es einfach schlecht zu finden, ist für mich trotz den ganzen offenen Fragen wirklich unmöglich und die Charaktere sind mir auch sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich hab die Serie mehr gefühlt als verstanden und das kann man schließlich nicht beeinflussen, aber für die denen es nicht so ging tut es mir wirklich leid denn ich fand die Serie trotz allem genial. Ich hoffe wirklich auf eine 2. Staffel die, alle Fragen klärt aber auch unbeantwortet gefallen sie mir.
      Liebe Grüße von,
      einem x-beliebigem User

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  8. Für mich eine der besten Serien im letzten Jahr. Ich bin ja meist nur mäßig angetan von aktuelleren Serien und The OA war endlich Mal wieder etwas was ohne viel Geballer und Nacktszenen auskommt. Sehr erfrischend. Kleine Schwächen hin oder her, für mich ein Serienhöhepunkt 2016. Der Fokus auf Dialoge hat mir sehr gut gefallen und ich mag die Gruppe, aus sehr unterschiedlichen und doch irgendwie verbundenen Charakteren. Hoffentlich kommt da noch mehr.

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    1. Ich kann mir gut vorstellen, dass da noch mehr kommt. :)
      Ich finde es übrigens unfassbar interessant zu lesen, wie sehr und wieso die Meinungen auseinander gehen. Hätten mich persönlich die Dialoge und Charaktere mehr gepackt, hätte ich die Serie wahrscheinlich auch schon wieder in ganz anderem Licht gesehen.

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  9. Ich kann das geschwafel des Verfassers nicht Ernst nehmen udn zweifel daran, dass er den Inhalt der Serie so richtig begriffen hat. Das iast Schade, denn trotz einiger Unschlüssigkeiten ist die Serie sehr gelungen. Ich denke, dass es einfach nur nicht verstanden wurde. Das ist Schade. Vielleicht nochmal etwas genauer hinsehen/hinhören. LG

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    1. Allem Anschein nach sind auch in Deinen Augen einige Unschlüssigkeiten übrig geblieben. Dennoch: Ja, die Serie wurde verstanden. Das ändert jedoch nichts daran (und das ist natürlich eine rein subjektive Meinung), dass die Charaktere, die Dialoge und die Art des Storytellings mir nicht zugesagt haben und diese Aspekte sind mit Sicherheit wichtige Stützen sind, um an einer Serie Gefallen finden zu können.

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    2. @nonsense entertainment
      Ich finde es immer interessanter mich hier durchzulesen. In der Zusammenfassung der Serie ganz oben auf der Seite hat man die tiefen Gefühle und Empfindungen lesen dürfen, die beim Schauen dieser Serie gespührt wurden, diese Abneigung und Unzufriedenheit.
      Wenn ich die Serie 5Sterne gut finden, dann würde ich mich sicher ebenfalls über diese Zusammenfassung ärgern, aber abgesehen davon und das ist nämlich das Wichtigste, wird sehr verständnisvoll auf diese Kommentare eingegangen und mit Erklärungen, wie der subjektiven Einschätzung die Situationen entschärft.

      Ich bin sehr begeistert und erfreut diese Seite, diesen Autor und diese Serie gesehen zu haben.

      Liebe Grüße
      Erich Pannier
      CineBrosGames

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    3. @Erich Pannier
      Vielen lieben Dank für deine lieben Worte, das bedeutet mir tatsächlich sehr viel. :) Ich hoffe sehr, dich auch in Zukunft noch das ein oder andere Mal in den Kommentaren wiederzufinden.

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  10. Der Verfasser sollte erstmal lernen was objektiv und subjektiv bedeutet.
    Wenn Serien oder Filme einem nicht gefallen neigt man viel eher dazu alles negativ zu betrachten und nach Fehlern zu suchen.
    Es ist vielleicht im Ansatz narzistisch selbst eine gottgleiche Figur zu spielen, wer jedoch könnte einen schwierigen Charakter besser spielen als der Autor selbst.
    @unknown: Was genau am Ende hast Du denn nicht verstanden? Vielleicht hast Du Lust es zu diskutieren?

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    1. Danke für die Belehrung und vor allem für deinen Kommentar.
      Ich stimme dir übrigens absolut zu: Wenn Serien oder Filme einem nicht gefallen, betrachtet man viel mehr negativ und sucht nach Fehlern. In diesem Fall war genau das auch der Punkt. Es hat mir nicht gefallen, daraus ergab sich meine Meinung. Meinen persönlichen Geschmack hat die Serie nicht getroffen.
      Doch da es sich bei dieser Website um einen Blog handelt, nicht um um ein Nachrichtenmagazin, ist es genau diese persönliche Meinung, um die es auch geht und mit der ich sehr gerne Diskussionen wie diese anregen möchte.
      Ich lese schließlich sehr gerne andere Meinungen; natürlich am liebsten, wenn diese sachlich und begründet sind. Angreifen möchte ich deswegen niemanden.

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    2. Zum Kommentar vom 04.01., 19:57: Es ist nicht Aufgabe eines Kritikers, "objektiv" zu schreiben. Da es sich bei der Rezensentin um ein Subjekt handelt, ist auch ihre Rezension subjektiv.
      Ich finde diesen Verriss weitgehend gelungen, gut geschrieben und nachvollziehbar, auch wenn ich mich die meiste Zeit (Episode 2 bis 7) gut unterhalten gefühlt habe, und daher die Serie selbst eher positiv bewerte. Den Beginn fand ich langweilig, und das Ende, da stimme ich Dir zu, lässt zu viele Handlungsstränge unaufgelöst.
      Nicht wirklich nachvollziehbar ist für mich allerdings die Kritik an der Hauptdarstellerin Brit Marling. Dass Protagonisten in einem Film oder einer Serie mit phantastischen Elementen über übernatürliche Fähigkeiten verfügen, ist üblich seit es Filme und Serien mit phantastischen Elementen gibt. Und ich denke es dürfte unstrittig sein, dass sich gegenüber anderen Figuren mit übernatürlichen Fähigkeiten (Superman?) die der OA als recht bescheiden darstellen. So sie denn überhaupt existieren, denn ob sie über ihre Nasenblutungsträume hinaus wirklich etwas außergewöhnliches kann, oder einfach in Gefangenschaft verrückt geworden ist, bleibt offen. Grundsätzlich halte ich es für sehr weit hergeholt, von der Figur der Protagonistin auf die Persönlichkeit der Schauspielerin zu schließen, selbst wenn sie nebenbei Produzentin, Regisseurin und Drehbuchschreiberin in Personalunion gewesen sein sollte. Frau Marling hielt The OA offenbar für eine gute Geschichte, warum sollte sie also nicht in einer guten Geschichte die Hauptrolle spielen wollen? Wenn sie die Geschichte und ihre Rolle so bewertet hätte wie Du, würde Deine Kritik ins Schwarze treffen, aber dann gäbe es vermutlich weder die Serie, noch Deine Rezension darüber.

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    3. An Unkown vom 06.01. - Danke für die konstruktive Meinung, "Kritik" und auch die netten Worte.
      Wie ich in den Kommentaren schon oft angemerkt habe, war es nie meine Absicht, mit meiner persönlichen Meinungen jemandem vor den Kopf zu stoßen. Die Serie lässt natürlich viele Interpretationsspielräume zu. Stimmt. Es mag natürlich auch gut sein, dass meine Einschätzung von Brit Marling in diesem Zusammenhang falsch gewesen sein mag. Ich kann deine Argumente sogar absolut nachvollziehen. Doch da mich das unsympathische Gefühl während der gesamten Serie fest umklammert hielt, war es mir unmöglich, eine Beziehung zu dem Charakter oder der Darstellerin aufzubauen. Aber schön, wenn das anderen Zusehern gelungen ist - dadurch erscheint sicherlich bereits vieles im anderen Licht.

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    4. Ich habe auch nicht behauptet, dass ein Autor objektiv schreiben muss. Nur darauf hingewiesen, dass objektiv und subjektiv vertauscht wurde.

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    5. Stimmt ja nicht. Der verfasser ist das subjekt. Er schreibt auf sich bezogen, also subjektiv.

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  11. Alles schön und gut... Ich komme damit klar, dass Prarie nach dem Engelstanz stirbt. Ich komme auch damit klar, dass sie sich die ganze Story nur ausgedacht hat. Aber warum zur Hölle kann sie nach 7 Jahren Gefangenschaft wieder sehen?!

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    1. Das ist wohl eine der dringendsten Fragen, die eine mögliche zweite Staffel (für Interessierte) bestimmt beantworten kann.

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    2. Ich habe mir die Serie jetzt 2 mal angeschaut und mir war nach dem ersten mal auch nicht klar was da gerade passiert ist. Sie hat nicht gelogen bezüglich der Story. Sie hat sich dem FBI anvertraut was ein großer Fehler war. Der Psychologe hat die Bücher ins Haus geschmuggelt um die Freunde zu trennen, damit sie nicht in eine andere Dimension reisen kann. Ich denke das FBI will Sie für wissenschaftliche Zwecke nutzen.

      Zur letzten Folge: OA hatte schon als kleines Kind Vorahnungen, wie zB das mit dem Bus. Jedes Mal wenn sie Nasenbluten hatte war das eine Vorahnungen, somit wusste sie was in der Schule passiert. Zum Schluss wird sie in einem Koma gefallen sein wo sie dann evtl. Mit Homer kommunizieren kann, was auch der Trailer der 2. Staffel Befässtigt. Die Serie ist sehr Deep und man muss sie finde ich 2 mal gucken um zu verstehen was passiert.

      Kurzer Anmerkung: Träume und Nahtoderfahrung sind sich relativ ähnlich, hier hätten die Macher das vllt ein wenig abgrenzen sollen damit das Ende für den Zuschauer ersichtlicher wird.

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    3. Dieser Meinung bin ich nicht. Das FBI ist “nur“ eine Bundespolizei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Antwort ist.

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  12. Ich fand die Serie eigentlich ganz gut, kann zwar nicht mit stranger things mithalten aber naja.
    Nachdem ich deine Kritik gelesen habe ist mir auch das ein oder andere komische aufgefallen, zB dass der Geigekoffer von prarie im Kleiderschrank liegt als alfonso einbricht. Ich hätte gerne mehr über die Umstände der anderen gefangenen Charaktere erfahren und das mit den Türen fand ich auch echt lächerlich 😂
    Ich hoffe das es die zweite Staffel schafft die offenen Fragen zusammen zu führen

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    1. Das hoffe ich für Fans der Serie natürlich auch. :)

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    2. Das lässt sich sogar erklären! In ihrem Kleiderschrank liegt eine Kindergeige, sieht aus wie eine 1/4 Geige. Wenn Kinder wachsen, müssen auch die Instrumente mitwachsen. Die Geige in dem Schrank wirs also nicht das Instrument sein, das sie dabei hatte, als sie entführt wurde.

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  13. Selten so ein Bullshit Artikel gelesen. Die Serie ist absolute Spitze und sehr fesselnd. Und OA hat sowohl einen Internetzugang. Sie bekommt einen Mobilen Router als Tauschgeschäft dafür, das sie sich als die Mutter ausgibt.

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    1. In erster Linie gönne ich es Dir, dass Dir die Serie gefallen hat und Du Spaß daran hattest. Schade, dass ich das einfach nicht von mir behaupten kann. Aber, dass OA einen Internetzugang hat, habe ich auch nie bestritten. Ich habe lediglich die Frage aufgeworfen, in welchem Rahmen sie diesen benutzt hat.

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    2. Weiter oben wurde aber deswegen diskutiert, weil die Bücher in nem Amazonkarton liegen. Kann sie ja nach dem sie den router bekommen hat bestellt haben.

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  14. Ich stimme dem Autor/Autorin zu, dass die Serie alles in allem eher enttäuschend war. Dennoch hätte ich nicht alles so schwarz gezeichnet wie es im Artikel steht. Auch ich fand den Tanz albern, die Handlungsstränge unrund und manche Charaktere leer und nichtssagend. Auf der anderen Seite haben mich das Thema Nah-Tod und besonders der Charakter Dr. Hep enorm fasziniert und zum Weiterschauen gebracht. Das erste Treffen zwischen Prairie und Dr. Hep ist ganz großartig insziniert. Der Zuschauer wird in eine wohlige Decke der Hoffnung gehüllt, dass es mit der Protagonistin jetzt bergauf geht. Dann kommt Beklemmung auf als er sie das erste Mal in den Keller führt, gefolgt von Gänsehaut. Das war super. Hätte die Serie öfter auf diesem Niveau stattgefunden, wäre ich wohl ein Fan geworden. Leider neigte ich durch die unklugen und nicht nachvollziehbaren Gefühlsausbrüche und Aktionen etwa der Zieheltern oder von Steve wiederholt zum entnervten Augenrollen. Ich hätte der Serie 2/5 Punkten gegeben. Unabhängig vom Inhalt finde ich den Artikel vom Aufbau und der Sprache sehr gut und nachvollziehbar strukturiert.

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    1. Danke für deinen Kommentar und die lieben Worte!

      Dr. Hep war, wie du wahrscheinlich schon im Artikel gelesen hast, auch mein "Lieblingscharakter" in der Serie. Schlussendlich habe schließlich sogar ich die Serie bis zum Ende verfolgt, obwohl sie mir nicht gefallen hat. Etwas fesselndes hatte die Serie also mit Sicherheit; nur ob positiv oder negativ ist die Frage. Deine Bewertung kann ich, mit deiner Begründung, auf jeden Fall ebenso gut nachvollziehen wie meine eigene.

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  15. Auf der einen Seite stimme ich dem Verfasser zu. Viele Handlungsstränge sind sehr seltsam und aufgeklärt. Jedesmal wenn Prairie stirbt, befindet sie sich auf dem Ring vom Saturn? Die Bücher, die gefunden werden sind eindeutig auf englisch. Wann hat sie gelernt englisch zu lesen? Es wäre möglich, dass sie als Kind in Russland englisch gelernt hat, aber das Niveau der gezeigten Bücher würde das eindeutig übersteigen. Die Szene als sie die "Motte" oder was auch immer von der ALS kranken Frau bekommen, ist viel zu schnell vorbei. Man bekommt ja kaum mit, ob sie den 5. Satz jetzt innehaben oder nicht. Wie hat Hep den Polizisten außerdem überzeugen können, sich auf das Experiment einzulassen? Wie konnten die Eltern auf einmal wissen, wo die Gruppe ihre "Sessions" macht. Wieso bekommt die 5. Person im Keller nie einen Satz? Absolut unlogisch. Und was soll am Ende die Fußfessel? Und ganz zum Schluss wird Prairie von einer Kugel getroffen. Ist das wegen dem komischen Tanz? Wird die Kugel umgelenkt oder wäre sie sowieso getroffen worden? Und wieso werden sie nicht vom Amokläufer erschossen? Er hätte ja die Gelegenheit gehabt. Fragen über Fragen. :-)
    Im Grunde ist die Idee der Serie gut. Die Stimmung, die vermittelt wird sowie der Soundtrack gefallen mir. Die Umsetzung ist aber viel zu schnell und teilweise auch überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alles davon in der 2. Staffel aufgeklärt wird. Außerdem erinnert der Amoklauf an Columbine.

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    1. Ganz genau die Fragen, die Du aufzählst, Cherrberry, sind die, die wohl den meisten hier auf der Seele brennen. :)
      Danke übrigens für die konstruktive Meinung. Ich kann gut verstehen, was Du meinst. Die Idee war gut. Auch die ersten zwei Folgen waren gut. Aber die Serie hat den Dreh nicht hin bekommen. Leider. Denn, wie Du schon sagtest, die Umsetzung war teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar.

      Übrigens hatte ich genau denselben Gedanken mit Columbine beim Sehen des Finales ebenfalls.

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    2. Hi Cherryberry, also ich hab das so verstanden: Die Fußfessel bekommt sie, weil die Psychologen sie für gestört halten und sie daran hindern wollen, nochmals weg zu laufen, da sie ja nicht glauben, dass sie in Gefangenschaft war. Ich denke, dass durch den Tanz der 6 Personen am Ende, Prairies Vorstellung in Erfüllung geht, dass sie zusammen das Tor öffnen, damit sie zu Homer gelangen kann. Daher bekommt sie die Kugel ab. Der Amoklauf ist nur Fügung, dass alle nochmals den Tanz machen und auch nach dem Fund der Bücher nochmals durch die Extremsituation daran glauben, was Prairie erzählt hat. Könnte sie Bücher nicht einfach auch nach der Gefangenschaft gekauft haben?

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  16. Hallo,
    könnte es nicht einfach sein, dass Prarie nachdem sie von zuhause verschwunden ist und zu ihrem echten Vater wollte und dieser nicht aufgetaucht ist, sich vielleicht selbst umgebracht hat (gestorben ist) um dann als Schutzengel 7 Jahre später zurück zu kommen (deshalb konnte sie sehen), nur um diesen einen Anschlag am Ende zu verhindern. Ich habe mich auch immer ziemlich über diesen lächerlichen Tanz gewundert. Aber nach der hier beschriebenen Theorie war dieser Tanz mit Absicht so lächerlich, damit der Amokläufer abgelenkt wird. Prarie hat sich demnach die ganze Geschichte ausgedacht und sie ihren Auserwählten erzählt, damit diese den Tanz erlernen und der Anschlag auf diese Weise verhindert wird. Mit dieser Theorie bedarf es auch keiner weiteren Erklärung über die nicht geklärten Element in der Handlung. Immerhin war ja alles nur eine ausgedachte Geschichte. Grüße

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    1. Ziemlich interessanter Gedankenansatz! Und so, wie die Serie aufgebaut ist, könnte schlussendlich fast alles zustimmmen. Genau das wirft bei so vielen Fragen auf.
      Ich persönlich glaube auch an deine Theorie und daran, dass alles nur ausgedacht war. Welche Gedanken oder welche Wahrheit schlussendlich tatsächlich dahinter stecken, erfahren wir wohl nur aus Interviews oder einer zweiten Staffel.

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    2. Aber da kommt wieder der Kollege vom Doc mit dem zweiten Labor ins Spiel... Das passt doch irgendwie nicht, wenn es ausgedacht ist.

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  17. Ich finde 1 von 5 Punkten auch etwas hart aber im Großen und Ganzen muss ich dem Autor zustimmen. Über weite Teile hat mich die Serie trotz ihrer Widersprüche zwar unterhalten, aber das Ende macht ganz viel kaputt.

    Auch wenn weitere Staffeln geplant sein sollten, finde ich, dass jede Staffel einer Serie für sich ein abgeschlossenes (und zumindest den Haupt-Handlungsstrang aufklärendes) Ende haben sollte. Zu häufig schon wurden ursprünglich geplante Staffeln dann doch nicht umgesetzt und der Zuschauer bleibt auf einer halben Story sitzen. Im nachhinein ärgert man sich dann über die Zeitverschwendung, die bisherigen Staffeln angesehen zu haben. Andere Serien (Homeland, The walking Dead, Stranger Things usw.) machen das deutlich besser.

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    1. Stimmt, 1 von 5 Punkten sind wirklich hart, das gebe ich zu. Ändern würde ich meine Meinung deshalb jedoch auch mit etwas Abstand nicht.

      Ich bin, was das Ende von Serien angeht, übrigens voll und ganz deiner Meinung. Leider ist das schon zu vielen Serien passiert und das hüllt, teilweise mit Sicherheit auch großartige Serien, oftmals in einen dunklen Schleier. The Walking Dead, Stranger Things etc. fand ich hingegen ebenfalls großartig.
      Es beruhigt mich dennoch zu lesen, dass noch andere Menschen meine Geankengänge nachvollziehen können. Danke für deinen Kommentar!

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  18. Ich kann dem Verfasser des Artikels zu 100% zustimmen.
    Hab noch nie eine so langweilige Serie gesehen, deren Handlung derart konstruiert wirkt. Völlig farblose und langweilige Charaktere - auf mich wirkt keiner sympathisch, allen voran OA
    Als die Darsteller angefangen haben ihr Waldorftänze aufzuführen, musste ich mich schon sehr überwinden noch weiter mitzuschauen

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    1. Es ist wirklich interessant zu lesen, wie sehr die Meinungen (sogar hier in den Kommentaren) auseinander gehen. Es ist natürlich schön zu lesen, wenn jemand im Bezug auf diese Serie dieselben Ansichten teilt.

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  19. Bewertung trifft in keinem fall zu !
    einer der besten Serien seit langem, frage mich ob der Autor auch Klassiker wie Herr der Ringe so abgrundtief falsch und schlecht bewertet.

    Nicht umsonst hat die Serie 4,5 von 5 Sterne in Netflix.

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    1. Absolut nicht. Aber (meiner persönlichen Meinung nach) kann man diese Serie mit Klassikern auch nicht vergleichen. Das heißt natürlich nicht, dass ich es verurteile, wenn man den Vergleich ziehen möchte und wenn jemandem die Serie gefällt.

      Du hast Recht, die Netflix Bewertungen sind im Allgemeinen sehr positiv und ich kann die Argumentationen von Fans oder Liebhabern der Seire sogar (in gewissem Rahmen) verstehen. Nichts desto trotz gibt es, neben den 4.5, auch die 0.5, die nichts mit der Serie anfangen konnten, wozu ich mich leider auch zähle.

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  20. "...die Dialoge sind zu philosophisch..." - Das beschreibt Ihr Verständnis der Serie sehr gut, keinen Grund für das eigene, fehlende, Verständnis die Serie derartig auseinander zu nehmen.

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  21. Diese Rezension bringt es auf den Punkt. Auch für mich eine der schlechtesten Serien.

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  22. Ich stimme dem Autor weitestgehend nicht zu.
    Mich hat die Serie sehr gefesselt, insbesonders weil sie mehr auf Dialoge angelegt ist als auf aufwendige Actionszenen. Die Leistung der Schauspieler finde ich sehr gut. Besonders gefällt mir hier Brit Marling, die die Hauptfigur sehr gut herüberbringt und letztendlich sehr gut zwischen der vielleicht wahnsinnigen oder doch glaubwürdigen jungen Frau hin- und herpendelt. Auch Hap als besessenen Wissenschaftler fand ich klasse. Was das Verhalten von so machem Protagonisten angeht, so gebe ich dem Autor recht. Dies ist machnmal einfach nicht rational und bleibt auch teils unbeleuchtet. Den seltsamen Tanz empfand ich als Bruch in der Story und der hat mir die Serie etwas vermiest.
    Was die offenen Fragen angeht, so ist erst einmal eine Mysterie-Serie, die natürlich immer Dinge offen läßt, um die Möglichkeit einer weiteren Staffel zu schaffen.
    Platz für Interpretationen gibt es viel. Ist Prarie nun wahnsinnig oder nicht ? Wir werden es hoffentlich bald erfahren.

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    1. Ich kann deine Sichtweise gut verstehen und auch, dass du eine andere Meinung hast. Wie ich in den Kommentaren schon oft erwähnt habe, hat die Serie, mit eben diesem gigantischen Interpretationsspielraum, einfach nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen, aber ich gönne es natürlich jedem anderen.

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  23. Ihr seit alle herrlich... :-) Jetzt habe ich doch den drang etwas dazu zu schreiben nachdem ich alle Kommentare gelesen habe. Ich habe eben gerade die letzte Folge geschaut und muss sagen, dass mich die Serie im endeffekt sehr enttäuscht hat. Viel zu schwammige Linie, zu sehr widersprüchliches in der gesammten Story und all diese ungeklärten Fragen. Offenes Ende ja, aber bitte nicht so krass mit viel zu vielen Stellen die einen nur Aufregen. Der Knaller der mich einigermaßen gehalten hat war der Doktor und die Themen die dort aufgegriffen worden sind. Der Verfasser hat da nicht ganz unrecht mit seinem Artikel. Es wurden aber auch einige Aspekte in der Serie sehr gut behandelt, was leider an dem Ganzen nichts ändert. Sehr schade, da meienr Meinung nach, in dieser Storyidee eine Menge potenzial lag was eindeutig verschenkt wurde. Hatte mir vorgenommen, dass wenn ab der 3. Folge nichts passiert ich nicht weiterschauen werde, was ich trotzdem tat (wie üblich).

    Toller Blog und danke euch allen für euere Eindrücke.
    Ich tanze jetzt mal den 6. Satz in meinem Bett.

    Euer
    Dr. Häpi

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar. Ich persönlich denke absolut genauso über die Serie wie du.
      Ich hoffe, ich sehe dich auch zukünftig mal in den Kommentaren wieder. :)

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  24. Die Serie bekommt von mir 5 Sterne! Endlich eine Serie die zum nachdenken anregt! Ich frage mich weshalb so viele hier einfach das Ende nicht verstehen??

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  25. Ich denke, es wurde mit all den Beitragen bereits alles gesagt. Doch was hat die Szene zu bedeuten, in der Alfonso in den Spiegel guckt und Homer sieht?? er hatte außerdem die gleiche Verletzung am Kopf! Ich habe irgendwie im Gefühl, dass es eine Schlüsselszene ist... kann es mir aber Null erklären ....

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  26. Ich fand die Serie sehr gut da es mal ein völlig anderes Thema war. Wer sagt eigentlich das sie sich das ganze nur ausgedacht hat!? Vielleicht hat sie sich die Bücher bestellt um mehr Nachforschungen anzustellen und um sich mit ihren Freunden weiter verbunden zu fühlen. Man soll eben seine eigenen Gedanken da hinein interpretieren. Und nur weil die Gruppe den Amokläufer mit ihrem Tanz abgelenkt haben konnte der Koch ihn stoppen. Wenn man mal für einen Moment genauer darüber nachdenkt, ergibt vieles dann doch einen Sinn.

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  27. hallo, also, ich habe die serie geguckt als ich ein paar tage krank war. hab mich ganz gut unterhalten gefühlt .. habe dann gemerkt, dass ich folge 2 und 3 zuerst gesehen hatte und dann erst schnell folge 1 geguckt.. was soll ichsagen, war die bessere reihenfolge :D .. es gab tatsächlich zu viele ungereimtheiten (wie wollte sie denn die story von dem mord an dem freund des doktors erzählen? als hätte er es ihr erzählt.. völlig unlogisch ...) und dinge die einfach falsch waren. das ende mag man nehmen wie man will .. ich habe mich unterhalten gefühlt auch wenn ich am ende ein wenig enttäuscht war.. sollte es ne 2.staffel geben hoffe ich sie war vorher geplant und deckt einiges auf denn ansonsten war es leider zeitverschwendung

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    1. Ich sehe das ähnlich wie du. Vielleicht hätte eine andere Reihenfolge auch meine Sicht der Dinge verändert. :D Ich vermute stark, dass es irgendwann eine zweite Staffel geben wird. Diese dann allerdings ohne mich.

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  28. Ich denke ihr seid alle auf dem Holzweg. Der Küchenjunge ist Dr. Hunter Hap. Damit hat sich Prarie entweder alles nur ausgedacht oder befindet sich bereits in einer anderen Dimension, in welcher Hunter Hap kein Arzt sondern Küchenhilfe geworden ist.

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  29. diese Kritik ist völlig angemessen. Nicht mehr als einen * wert.
    hier teilweise meine offenen Fragen:
    - die Türen sollen alle offen sein, wenn die zum Treffen gehen. Warum? Und warum spielt das in keiner weiteren Folge eine Rolle?
    - warum ist August gestorben? Hier wird zu wenig drauf eigegangen. Völlig unklar wieso, weshalb, warum
    - warum verliebt sich Homer in OA? Am Anfang gibt dieser an, Frau und Kind zu haben. Diese vermisst er so, dass er sich in OA verliebt und eine fremde Frau vö***
    - warum werden die Charaktere dermaßen vernachlässigt? So könnte die Geschichte viel mehr auf die Vergangenheit von Homer, seiner Familie eingehen.
    - warum überwältigt Homer den Doc nicht, als dieser ohne Gas Einwirkung vor dem Doc steht und dem eine überbraten kann?
    - warum und wie konnte der Polizist zum Mitmachen bewegt werden`?? Plötzlich holt dieser seine Frau aus dem Haus. Dümmer geht`s nicht

    ich könnte weiter machen, aber ich werde dann bloß an die Enttäuschung erinnert. Dagegen war Stranger Things eine Meisterleistung.

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  30. Die Serie erreicht genau was sie will - die Zuschauer auf eine der Seiten ziehen und diskutieren lassen.

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  31. Letztendlich geht es nur darum, das man wenn man an etwas glaubt etwas ändern kann. Zudem ist es der Glaube an 'was auch immer' der einen am Leben hält.

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  32. Die Serie hatte tatsächlich Schwächen, aber die Idee, dass ein Arzt mit allen Mitteln hinter das größte Geheimnis der Menschheit kommen möchte - leben nach dem Tod- ist schon genial. Das Ganze wird hier in eine hübsche Geschichte verpackt. Der Autor hat die Serie vielleicht nicht ganz verstanden. Angesichts der Fülle an Charakteren bleibt der eine oder ander farblos, das schadet der Serie aber nicht. Abwertend ist aber tatsächlich leider das zwischenzeitlich unglaubwürdige Verhalten der Protagonisten.

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  33. Ich habe die Serie gerade zu Ende geschaut und weiß nicht, ob ich sie gut oder schlecht fand. Auf jeden Fall war ich gut unterhalten, war direkt nach Folge 1 gespannt, wie es weitergeht, was passiert, war eigentlich richtig gefesselt.

    Trotzdem der Reihe nach: Ich würde die Serie weder mit Klassikern (irgendwo in den Kommentaren fiel mal Herr der Ringe) noch mit Stranger Things vergleichen. Sie war für mich gute Unterhaltung, einige philosophische Themen wurden gestreift, ich hab selbst die Tage darüber nachgedacht. Also die Serie hat mich definitiv berührt.

    Einige Anmerkungen, die hier von anderen Usern oft geschrieben werden und teilweise auf Unverständnis treffen:

    [warum und wie konnte der Polizist zum Mitmachen bewegt werden`?? Plötzlich holt dieser seine Frau aus dem Haus. Dümmer geht`s nicht]
    Warum dümmer? Im Grunde ist es die einzige Hoffnung des Polizisten, das seine frau wieder gesund wird. Jeder, der einen lieben Menschen an eine Krankheit verliert, kann das nachvollziehen. Und da Hap ja versprochen hat, wenn es nichts nützt, dann gibt er auf und der Polizist kann ihn festnehmen - was hat der Cop zu verlieren? Und Freunde waren sie ja auch davor.

    [warum überwältigt Homer den Doc nicht, als dieser ohne Gas Einwirkung vor dem Doc steht und dem eine überbraten kann?]
    Vielleicht war er blind vor Liebe, vielleicht war er selbst neugierig, vielleicht wollte er Praerie mit dem Wissen, was er bei dem Experiment bei Bewusstsein mitkriegt beeindrucken. Ich kann es zumindest teilweise nachvollziehen, warum er ihm keine übergebraten hat.

    [Viele Handlungsstränge sind sehr seltsam und aufgeklärt. Jedesmal wenn Prairie stirbt, befindet sie sich auf dem Ring vom Saturn? ]
    [warum werden die Charaktere dermaßen vernachlässigt?]
    Ja, das stimmt! Viele Handlungsstänge werden nicht aufgeklärt. Im Nachhinein betrachtet fällt mir auf, dass vor allem in den ersten Folgen eine etwas andere Erzählperspektive herrscht. Praerie erzählt uns aus ihrer Perspektive, der Zuschauer erfährt wie ihr es geht, was sie macht, wir wissen einfach nur das, was sie zu dem Zeitpunkt weiß. Und wenn ihr Charakter quasi irgendwelche Handlungsstränge nicht weiter mitbekommt, kann das der Zuschauer auch nicht.
    Leider ändert sich das mit fortschreiten der Serie, wir erfahren immer mehr, begleiten Homer nach Kuba usw. Da sind die natürlich offenen und teilweise frustrierenden abgebrochenen Handlungsstränge nervig.
    Allerdings hab ich das mit den Saturnringen nicht so verstanden, sondern eher, dass ihre 'Seele' oder ihr 'unsichtbares Ich' nach dem Tod durch Raum, Zeit, den Dimensionen reist und da die Ringe des Saturn im Vorbeirauschen vielleicht gehört hat und die dann wieder erkannt hat, als ihr der Doc das YouTUbe-Video abgespielt hat.

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  34. (Teil 2)

    [Wie konnten die Eltern auf einmal wissen, wo die Gruppe ihre "Sessions" macht. ]
    Vermutlich interessieren sich ihre Eltern und die Eltern, wo die sich rumtreiben und folgen denen mal?

    [Und was soll am Ende die Fußfessel?]
    Super Frage, habe ich auch. Generell ging mir die letzte Folge zu schnell bzw. zu viele Wechsel, so als würden schnell noch wenigstens ein paar offene Fragen abgearbeitet werden müssen. Die Fußfessel verknüpf ich irgendwie mit der ersten Folge, als sie unbedingt "unabhängig" ins Internet gehen wollte, also nicht verfolgt werden wollte. Die FBI-Theorie und das die natürlich an ihrem Wissen interessiert sind, würde da natürlich beitragen. Zumal mir der FBI-Psychotherapeut auch nicht ganz korrekt vorkommt...


    Alles in allem weiß ich nicht, was ich von der Serie halten soll. Ich werde mir sicherlich die zweite Staffel anschauen, denn gut unterhalten wurde ich alle Mal. Es war auch mal schön, eine Mystery-Serie fernab von Aliens, Ungeheuer usw. zu sehen, die auch mal ein eher seltenes Thema aufgreift.
    Allerdings teile ich auch die Ansicht, dass die Staffel abgeschlossen sein sollte. Oder gleich die ganze Serie - ob die Idee weitere Staffeln trägt, wage ich zu bezweifeln. "Stranger Things" war z.B. so toll, da sind meine Erwartungen an eine zweite Staffel so dermaßen hoch, dass die nur enttäuscht werden können. Und bei "The OA" sind so viele Fragen offen, ich bezweifel, dass die zufriedenstellend beantwortet werden können.

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  35. unabhängig von allen logikfehlern in der serie, hat sie mich dennoch extrem berührt. vor allem das ende als der tanz (ich mag pina bausch und so) den attentäter offensichtlich fasziniert, vielleicht sogar "geheilt" hat, denn darum geht es zentral in dieser serie: um heilung. dabei spielt das unsichtbare selbst eine wesentliche rolle. stärke durch verletzlichkeit. macht durch vergebung. eine der stärksten szenen ist zum beispiel als oa steve weiterhin umarmt, obwohl er ihr einen bleistift ins bein rammt.

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  36. leider ein artikel voller bullshit.. bei the oa geht es doch eindeutig auch darum, optisch und philosophisch zu beeindrucken. die kunst in den hier als "lächerliche dancemoves" betitelten sätze kann scheinbar nicht jeder sehen. eine geschichte, deren sinn es hat emotionen, philosophie und kunst zu vermitteln, wird von diesem verfasser hier genau dafür (nicht mal objektiv) bis aufs letzte runtergemacht. der einzige kritikpunkt, der einigermassen nachvollziehbar ist, ist der zu den charakteren, ich hätte mir auch gewünscht, dass man auf einzelne personen mehr eingeht, damit sich eine klare personalität herauskristallisiert. doch das wort "enttäuschung" ist hier, trotz kleiner logikfehler, die es übrigens überall zu finden gibt, völlig unangebracht. man konnte die geschichte und ihre kunst fühlen, wenn man openminded ist. vorallem die bewegungen und die musik sind ein meisterwerk. als verfasser einer rezension hast du leider versagt, nicht objektiv, einseitig, am thema vorbei. ich hoffe, du gehst zukünftig anders an solche dinge heran, sonst scheinst du dich im falschen hobby zu befinden..

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  37. Habe die 1. Staffel nun innerhalb 2 Tagen geschaut. Trotz des enttäuschenden Endes gebe ich der Serie eine 4 von 5. Was mich letztendlich gestört hat, war unter anderem der Hauptcharakter. So unsympathisch. Ich hätte sie in jeder Folge durch ihre Art und Weise vermöbeln können :D Lässt alles mit sich machen, hat keine eigene Meinung. Schade finde ich auch das es scheinbar doch nichts mit übernatürlichen Phänomenen zu tun hat. Trotzdem hat mich die Serie bis zum Schluss gefesselt. Nicht ganz schlüssig ist mir unter anderem noch, warum Folge 5?... nur 30 Minuten. Unterm Strich bleiben viele Fragen.....Und das Hoffen auf Antworten in Staffel 2 !

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  38. Mhhh also ich kann die Kritik durchaus verstehen und ja sie ist unlogisch. Ich denke dies ist der Sinn der Sache, denn Menschen die extreme Situation ausgesetzt waren können nur im Bereich des unlogischen
    weiter Handlungsfähig bleiben. Ich weiß wie das ist und deshalb ist mir die Serie auch schlüssig. Es ist ein Versuch das darzustellen was tatsächlich in einem passiert, klar können andere die solche Grausamkeit nicht Mal erlebt haben das unlogische nicht Nachvollziehen. Es geht einfach nicht um logische​ abfolgen. Es geht um Instinkt und intuitive Überlebensstrategien und woher sie Informationen bekommt und woher nicht ist irrelevant denn es geht ums Leben oder überleben. Mit Logik wird man sonst wahnsinnig. Das spiegelt diese Serie fantastisch wieder.

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  39. Eine ganz wichtige Frage die noch offen bleibt. Warum springt sie von der Brücke. Wie kam es dazu und was ist kurz zuvor passiert.

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