Wie das Leben aus Horizon Zero Dawn in der Realität aussehen würde



Der Countdown zum Release von dem heiß ersehnten Horizon Zero Dawn läuft. Am 28. Februar ist es endlich so weit und das Spiel kommt für die PS4 endlich auf den Markt. Mittlerweile haben wir schon den ein oder anderen Sneak-Peak in das Game erhaschen können. Während die einen sich nun vorstellen, die Map zu erkunden, drehe ich den Spieß hiermit einfach einmal um: Was wäre, wenn die Welt von Horizon Zero Dawn real wäre?

In tausend Jahren werden wir alle nicht mehr sein als Geschichte. Die große Apokalypse wird nichts außer Staub, Ruinen und verblassenden Erinnerungen hinterlassen. Das zumindest erzählt die Geschichte von Horizon Zero Dawn von Guerilla Games. In der Welt von der Protagonistin Aloy gehören Roboter-Dinosaurier zum Alltag. Wir befinden uns zwar auf der Erde, doch nach dem Ende unserer Zivilisation. Übrig geblieben sind nur überwucherte Ruinenstädte, die nur noch Wage an unsere Zeit erinnern. Was jedoch genau zu dem Untergang der Welt, wie wir sie heute kennen, geführt hat, das weiß niemand. Alles was wir wissen, ist, dass eine Art Infektion, genannt die "Corruption", alle mechanischen Wesen befällt, die deshalb die (Spiel-)Welt unsicher machen, wodurch sie zu einer der größten Gefahren für die Menschheit geworden sind.


Die Welt, die wir heute kennen, stellt nur einen Bruchteil der Existenz unseres Universums dar. Laut dem kosmischen Kalender hat alles, was der Homo sapiens kennen gelernt hat, gerade einmal in den letzten paar Minuten der Existenz unseres Kosmos stattgefunden. Demzufolge wäre es gar nicht einmal so unrealistisch, unsere Welt zurück in eben diesen Zustand zu versetzen. Wie könnte nun jedoch eine Welt, in der Menschen, die vor dem Ruin ihrer alten Existenz stehen, die in Stämmen leben und in denen Maschinenwesen die Welt bevölkern, aussehen? Vermutlich ähnlich wie eine Welt, in der Menschen und Dinosaurier zur gleichen Zeit gelebt hätten. Im Prinzip ist Horizon Zero Dawn eine Mischung aus Steinzeit, Avatar und Jurassic Park.

Die Menschheit war schon immer sehr gut darin, alles in ihrem Umfeld nach und nach zu zerstören. Schon Albert Einstein sagte: „Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft.“ Schuld daran, dass der Mensch immer wieder alles zerstört, was in seinem Umfeld keimt, ist wohl dem Größenwahn verschuldet, den unsere Spezies seit jeher plagt. Egal wie gigantisch oder eindrucksvoll die Natur und ihre Kreationen auch sind, der Mensch selbst hält sich dennoch für den König. Die Vorstellung, dass unsere eigenen Kreationen, wie die Robotorwesen aus Horizon, eines Tages eigenständiges Leben entwickeln und mit uns um den Posten an der Spitze der Nahrungskette kämpfen, ist von daher gar nicht einmal so unrealistisch.
Hätten wir die Chance auf einen Neubeginn in Form einer neuen Steinzeit, würden wir wohl genauso leben, wie wir es bisher getan haben: Anführer, Machtkämpfe und Gebiete erobern. Doch eines muss man der Natur lassen: Sie hat es bisher immer geschafft, sich anzupassen. So wurden beispielsweise aus Wölfen eines Tages Haushunde und aus gewöhnlichen Bären Eisbären. Maschinen ist diese Möglichkeit zur Evolution nicht gegeben. Lebten wir also tatsächlich in der Welt von Aloy, würde es vermutlich Jahrtausende der Evolution dauern, um den Maschinenwesen ebenbürdig zu werden und sie bezwingen zu können.

Einen weiteren Vorteil, den die Natur uns auf den Weg mitgegeben hat, ist unser Gehirn. Wir Menschen schaffen es seit Jahrhunderten uns weiterzuentwickeln und auch aus der Box herauszudenken. Maschinen hingegen arbeiten vielleicht viel schneller, als unser Gehirn es kann, doch in einem begrenzten Rahmen. Maschinen sind nicht kreativ. Das könnte sie, in der von uns angenommenen fiktiven Welt sowie in der Welt von Aloy, das Leben kosten. Nicht umsonst hieß es schon früher: Der Klügere gibt nach, beziehungsweise Gedanken sind stärker als Muskeln.


Nichts desto trotz würde ich nicht mit Aloy tauschen wollen. In der Realität würden wir uns wohl vor den Maschinen flüchten müssen, bis sie eines Tages verrosten oder durch eine Umweltkatastrophe ausgelöscht werden würden. Auch, wenn der Natur eine Apokalypse vielleicht gut tun würde, nehme ich an, dass der Mensch in einer Welt, wie der Aloys, kaum eine Überlebenschance hätte. Es liegt schließlich in der menschlichen Natur, immer das haben zu wollen, was er nicht bekommen kann. Was uns dabei jedoch nur allzu gerne entgeht, ist die Tatsache, dass mehr haben können auch mehr verlieren können bedeutet.
 
Schlussendlich würde ich, hätte ich die freie Auswahl, immer wieder eine Welt zum Leben aussuchen, deren Natur und Lebewesen zu großen Teilen ebenbürtig sind. Dazu zähle ich zum Beispiel die Welt aus Pokémon, Harry Potter, Star Wars, Der Herr der Ringe oder Narnia. Denn, ganz ehrlich: Ich persönlich würde mich nur ungerne mit einem gigantischen Robotorwesen anlegen wollen.

Was denkt ihr, wie würde unser Alltag aussehen, wenn wir in der Fantasy-Welt von Aloy leben würden? Ich persönlich freue mich schon darauf, die Welt InGame entdecken zu dürfen. Vielleicht ja sogar mit einem kommenden Multiplayer. Schade allerdings, dass das Game, als Exklusivtitel, nur für die PlayStation 4 und nicht für PC oder Xbox One erscheinen wird.

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Über Nonsense Entertainment

Hinter Nonsense Entertainment verbirgt sich Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Internetfreundin Sarah Weiher. Besonders gerne befasst sie sich mit der Internetkultur, Rollenspielen, Science Fiction-Literatur, Netflix Serien und dem Storytelling.

1 Kommentare:

  1. Krass, so habe ich da auch noch nie drüber nachgedacht... jz freue ich mich nur noch mehr auf das Game :D

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